Ama-Koji

Wer mit der gewöhnungsbedürftigen Konsistenz kein Problem hat, soll in Ama-Koji eine probiotische Zuckeralternative finden. Die Mikroorganismen, die beim Fermentieren mit dem Koji-Schimmelpilz entstehen, kommen unserer Darmflora entgegen. Kalorien können mit Ama-Koji verglichen mit dem Haushaltszucker zwar nur minimal eingespart werden, doch der Anteil an Mehrfachzuckern ist höher, deshalb wirkt sich Ama-Koji verhältnismäßig besser auf den Blutzuckerspiegel aus: Heißhungerattacken nach einer Zuckersünde lassen sich leichter vermeiden. Allerdings ist die Süßkraft der Alternative aus Fernost schwächer. Geeignet für den Joghurt oder ein Dessert, aufgrund der eigenwilligen Konsistenz aber keine wahlweise genutzte Backzutat.

Andere Zuckeralternativen

Honig

Honig besteht - ebenso wie Haushaltszucker - aus Fructose und Glucose. Zusätzlich enthält er im Gegensatz zu Haushaltszucker neben Wasser Mineralstoffe und Vitamine, allerdings nur in sehr geringem Maße. Der Kaloriengehalt weicht nicht erheblich vom raffinierten Haushaltszucker ab. 100 g Honig enthalten etwas über 300 Kalorien, während der raffinierte Zucker auf ca. 380 Kalorien pro 100 g kommt. Die Süßkraft des Honigs ist allerdings stärker, weil der Anteil an Fructose höher ist. Fructose süßt stärker als Glukose, weshalb zum Süßen im Vergleich zu Haushaltszucker weniger benötigt wird. Ebenso wie raffinierter Zucker kann Honig Karies auslösen. Wer beim Backen Zucker durch Honig ersetzen möchte, muss den genannten natürlichen Wasseranteil berücksichtigen. Flüssigkeitsmenge und Backzeit sollten reduziert werden. Honig kann sich über mehrere Jahre halten.

Agavendicksaft

Neben Honig gehört auch der Agavendicksaft aus der Agave zu den natürlichen Zuckeralternativen. Mit ca. 310 kcal auf 100 g ist er etwas kalorienärmer als Haushaltszucker, enthält wie der Honig aber auch Wasser und Nährstoffe. Seine Süßkraft ist 1,2x stärker üblicher Zucker, ebenso bedingt durch seinen höheren Anteil an Fruchtzucker. Die vergleichbare Zusammensetzung verrät natürlich auch schon: Agavendicksaft kann für die Zähne genauso gefährlich werden. Beim Backen sollte aufgrund des höheren Fruchtzuckergehalts die Backzeit reduziert werden.

Stevia

Stevia besteht aus Steviolglykoside, chemischen Verbindungen aus der Stevia-Pflanze.Stevia enthält ganze 0 Kalorien – und ist zudem umgerechnet auch noch 30x süßer als Haushaltszucker.Da die Bakterien im Mund Stevia nicht zu Säure zerlegen, wie bei Haushaltszucker, verursacht Stevia keine Karies.Stevia ist zwar backfest, ist aber nur bedingt zum Backen geeignet – Stevia bindet nicht so gut wie Haushaltszucker und hat ein sehr viel geringeres Volumen. Die Haltbarkeit erstreckt sichebenso übermehrere Jahre. Da Stevia lange im Verdacht stand, krebserregend zu sein, wurde eine Tageshöchstmenge von 4 mg pro Kilo Körpergewicht festgelegt

Vollrohrzucker

Vollrohrzucker wird aus Zuckerrohr gemahlen. Der Vorteil des Vollrohrzuckers gegenüber des Haushaltszuckers liegt in den vorhandenen Mineralstoffen. Der Anteil ist sei laut dem deutschen Institut für Ernährungsforschung aber so gering, dass es aus gesundheitlicher Sicht keine Rolle spielt. Kalorien können mit dem Vollrohrzucker leider auch nicht eingespart werden, Vollrohrzucker kommt auf etwa 380 kcal pro 100 gramm. Immerhin süßt er genauso stark wie der Haushaltszucker.

Ama-Koji für Darm und Vagina

Frauen können mit Ama-Koji nicht nur ihrem Darm, sondern auch ihrer Vagina etwas Gutes tun. Wie auch bei probiotischen Joghurts helfen gesunde Bakterien, Infektionen zu bekämpfen. Das beugt Schmerzen beim Sex vor. Zucker hingegen bewirkt hier genau das Gegenteil: Er erhöht das Risiko, an Pilz im Darm zu erkranken, die sich auf die Vagina übertragen können. Zucker füttert einen Pilz, deshalb ist er auch bei einer Pilzerkrankung im Darm tabu.

Und wohin dann mit dem ganzen Zucker?

Wer die süße Versuchung gleich aus dem Haus haben will, kann damit ganz einfach hartnäckige Grasflecken auf der Jeans der Kids verschwinden lassen: Einfach 2 EL Zucker und Wasser zu einer Zuckerpaste verrühren, auf den Grasfleck auftragen und eine halbe Stunde einwirken lassen. Danach das Kleidungsstück wie gewohnt waschen. 

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