Zeugen gesucht - mit Julia Leischik

Julia Leischik über Emotionen, Überraschungen und Sauerstoffflaschen

"Diese Momente bewegen mich immer wieder"

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In der neuen Staffel gibt es einige Überraschungsmomente. Was genau können die Zuschauer erwarten?

Julia Leischik: "In den Überraschungsfällen wussten die Suchenden nicht, dass ich für sie unterwegs bin. Die Hilferufe mit den Suchanliegen kamen von Angehörigen oder Freunden. Es ist etwas sehr Besonderes, wenn jemand nicht für sich selbst suchen lässt, sondern einen anderen Menschen damit glücklich machen will. Diese Momente des überraschenden und völlig unerwarteten Wiedersehens bewegen mich immer wieder aufs Neue – egal wie oft ich sie schon erlebt habe."

In Ihrer Sendung spielen Emotionen eine große Rolle. Wie gehen Sie bei den Dreharbeiten in sensiblen Situationen vor?

Leischik: "Wir sind ein sehr eingespieltes Team, das sich blind versteht. Mir ist sehr wichtig, immer ganz nah an den Menschen zu sein – nicht um sie vorzuführen, sondern um so die ganze Geschichte zu erfahren. Wir bilden einfach die Realität ab, zu der natürlich auch Emotionen gehören. Gleichzeitig haben wir eine sehr große Verantwortung, wie wir bestimmte Dinge darstellen."

Gibt es für Sie ein persönliches Highlight in dieser Staffel?

Leischik: "Jede einzelne Geschichte ist gewissermaßen ein Highlight. Hinter jedem Schicksal steht eine ganz eigene, besondere Geschichte."

Welches Reiseerlebnis ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Leischik: "Eine Besonderheit waren auf jeden Fall die Dreharbeiten in Peru. Obwohl ich schon zum dritten Mal dort war, leide ich nach wie vor stark an der Höhenkrankheit. Auf 4.000 Metern Höhe in den Anden wird die Luft sehr dünn, so dass die Sauerstoffflasche einige Male zum Einsatz kam – übrigens nicht nur bei mir, sondern auch bei meinem Team."

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