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Gut zu Fuß: Medizinische Fußpflege bei Problemfüßen

Medizinische Fußpflege: Behandlung vom Fachmann

Seine Füße pflegen kann jeder. Manchmal sind die Schmerzen so stark, dass Sie professionelle Hilfe benötigen. Hier kommt die medizinische Fußpflege zum Einsatz. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Füße Sand_Pixabay
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Medizinische Fußpflege: Was ist das?

Die medizinische Fußpflege, auch als Podologie bezeichnet, wird von speziell ausgebildeten Fachmännern durchgeführt. Die Ausbildung zum Podologen dauert zwei Jahre und schließt mit einem staatlichen Examen ab. Seit Januar 2002 können sich nur Personen mit einer entsprechenden Fachausbildung als solche bezeichnen.

Die nichtärztliche Heilkunde am Fuß umfasst allerlei therapeutische Maßnahmen. Ein Großteil der Patienten sind Diabetiker, welche unter dem sogenannten diabetischen Fußsyndrom leiden. Das Schmerzempfinden von Diabetikern ist oftmals vermindert, weswegen Wunden an Füßen nicht bemerkt werden. Folglich kommt es zu Schädigungen an den Füßen, die der Podologe therapiert. Neben Patienten, die vom Arzt an den Podologen weitergeleitet werden, kommen auch allerlei Personen zum Fachmann, die unter kurzzeitigen Fußproblemen leiden.

Wie läuft eine Fußbehandlung ab?

Typische Fußleiden, derer sich der Podologe annimmt, sind zum Beispiel Hühneraugen, Blasen, Hornhaut, trockene Füße oder ein Fußpilz. Folgendermaßen läuft eine Behandlung ab: Zunächst inspiziert der Fachmann Ihren Fuß genau. Haben Sie trockene Haut ? Sind Druckstellen, offene Wunder, Warzen oder andere Besonderheiten zu erkennen? Er verschafft sich ein gezieltes Gesamtbild vom Zustand der Füße. Dafür werden auch Ihre Schuhe in Augenschein genommen. Anschließend folgt die podologische Behandlung, die ein Beratungsgespräch, eine Analyse und eine Fußpflege einbezieht.

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