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Ambrosia: Horror für Allergiker

Die Ambrosia, auch Beifuß-Ambrosie genannt, ist ein wahrer Allergiker-Horror. Die Pflanze kann auch für Nicht-Allergiker gefährlich werden und Allergien auslösen. Warum das so ist, erfahren Sie hier.

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© dpa

Ambrosia breitet sich hierzulande immer stärker aus

Die Ambrosia ist nicht leicht zu erkennen, da sie sehr unscheinbar wirkt. Charakteristisch ist der stark verzweigte Stängel. Die Blüten sind grün und unter einem Hüllblatt versteckt, welches wie ein kleiner Regenschirm aussieht. Die Pflanze kann je nach Standort bis zu zwei Meter hoch wachsen – viele Exemplare sind aber auch nur rund 20 Zentimeter groß. Die Beifuß-Ambrosie breitet sich auch in Deutschland immer weiter aus; insbesondere dort, wo es warm ist. Die Pflanze enterte vor Jahren zunächst Süddeutschland, taucht heute aber auch vereinzelt im norddeutschen Raum auf.

Pollen der Ambrosia sind sehr aggressiv

Die Ambrosia produziert eine sehr große Menge an Pollen, welche mithilfe des Windes problemlos eine Strecke von 100 Kilometern zurücklegen können. Der Allergiker-Schrecken blüht normalerweise von Ende Juli bis Oktober. Die Pollen der Pflanze sind äußerst aggressiv – Heuschnupfen-Geplagte können beispielsweise mit einer rund 80-prozentigen Wahrscheinlichkeit allergische Reaktionen erwarten. Sogar Menschen, die bisher keine Pollenallergie hatten, können durch die Ambrosia schnell eine Allergie entwickeln. Der Kontakt zur hochallergenen Pflanze kann ohne Umwege zu Asthma oder Kreuzallergien mit Melonen oder Bananen führen. Die Berührung der Stängel führt unter Umständen direkt zu einer Kontaktallergie.

Ambrosia entfernen: Nur mit Schutzkleidung

Sollten Sie Ambrosia im Garten haben, gehen Sie die Pflanze nur mit Schutzkleidung an. Handschuhe sind Pflicht; ein Mundschutz absolut empfehlenswert. Tipp: Die ausgerissenen Pflanzen sollten Sie nicht auf dem Kompost, sondern in einer Tüte im Hausmüll entsorgen. Große Ambrosia-Bestände können Sie beim Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen melden.

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