Ratgeber

Beifuß: Viele Kreuzallergien möglich

Beifuß ist ein weitverbreitetes Wildkraut, welches in der europäischen Küche häufig als Gewürz Verwendung findet. Für Allergiker ist dies ärgerlich, da Beifuß allergisch sehr aggressiv sein kann.

Beifuß_dpa
© dpa

Beifuß: Korbblütler mit vielen Namen

Der Beifuß ist ein Korbblütler, welcher hierzulande unter vielen Namen bekannt ist. So wird er unter anderem Fliegenkraut, Gänsekraut, Jungfernkraut, Besenkraut, Weiberkraut oder Johannesgürtelkraut genannt. Die krautigen Pflanzen können eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern erreichen. Charakteristisch für den Beifuß ist die durch eine Behaarung grau-weißlich anmutende Unterseite der eigentlich grünen Blätter. Die Blütenkolben wirken recht unscheinbar, sind von innen mit 20 zwittrigen und von außen mit sieben bis zehn Blüten versehen. Beifuß wurde schon im Altertum als Heilpflanze, etwa bei Verdauungsproblemen, verwendet. Auch als Mittel gegen Dämonen, Hexen und andere böse Mächte wurde er eingesetzt. Allergiker schätzen das Kraut hingegen überhaupt nicht.

Pollen des Beifuß: Große Kreuzallergie-Gefahr

Der Beifuß blüht in der Zeit zwischen Juni und September, wobei die Hauptblüte im Juli und August ansteht. Obwohl Beifuß oft als Gewürz verwendet wird, gehört die Überempfindlichkeit gegen ihn zu einer der aggressivsten Allergien gegen Pollen überhaupt. Dabei können die Pollen verschiedene Symptome wie etwa Rötungen, Nesselsucht oder auch Ekzeme hervorrufen. Bekannt ist der Beifuß für viele mögliche Kreuzallergien. Bei einer Allergie auf Beifuß können Kreuzallergien unter anderem mit Pollen von Chrysanthemen, Birken , Löwenzahn und Kamille sowie mit Nahrungsmitteln wie Paprika, Kartoffeln, Äpfel, Tomaten und Karotten auftreten. Auch mit Gewürzen wie Curry, Chili, Koriander, Anis, Knoblauch oder Pfeffer sind Kreuzallergien möglich.

Hier geht's zum Google Plus Profil von "Tippstricks Ratgeber" Google+

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentare

Fan werden