Ratgeber

Eiche: Mäßiger Pollenallergie-Auslöser

Die Eiche gehört nach Deutschland wie das Vollkornbrot auf unseren Frühstückstisch. Aber sind auch die Pollen der Eiche so bedeutend für Allergiker in diesem Lande? Hier bekommen Sie die Antwort.

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Baum vor dunklen Wolken
© dpa

Eiche hat große Bedeutung für Mensch und Tier

Wenn ein Laubbaum zahlreich auf der Nordhalbkugel vertreten ist, dann wohl die Eiche. Etwa 600 Arten tummeln sich in Wäldern oder Parks. Das Holz der Eiche wird zum Bau von Weinfässern oder zur Herstellung von Möbeln verwendet. Auch für zahlreiche Tiere hat die Eiche einen ganz besonderen Stellenwert. Wildschweine naschen die Früchte der Eiche am liebsten und auch Raupen sowie andere Insekten nisten sich gerne in der imposanten Baumkrone ein.

Eichenpollen-Allergie wenig verbreitet

Obwohl die Eiche wie kaum ein anderer Laubbaum über unsere Gefilde herrscht, sind Eichenpollen für die meisten Allergiker eher von geringer Bedeutung. Von Experten wird die allergene Potenz der Eichenpollen als mäßig eingestuft. Sollten Sie dennoch unter einer Pollenallergie leiden, kann Ihnen der Hausarzt helfen, die Beschwerden mit Medikamenten etwas zu lindern. Auch wenn eine Allergie gegen Eichenpollen eher selten vertreten ist, können doch Kreuzallergien gegen Birken-, Buchen- oder Haselpollen auftreten.

Von Ende April bis Mitte Mai ist der Pollenflug am stärksten. In dieser Zeit sollten Pollenallergiker einen großen Bogen um die Eiche machen und bei einem Ausflug zumindest immer Taschentücher in ihrer Tasche haben. Da sich die Blütezeiten von Jahr zu Jahr verschieben können, schauen Sie am besten in einem Pollenkalender nach – der kann Ihnen genau Auskunft geben, wann Sie sich für den nächsten Pollenflug wappnen müssen.

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