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Bouldern: Die extreme Variante des Kletterns

Beim Bouldern geht es darum, möglichst schwierige Kletterzüge zu absolvieren – und zwar ohne Sicherung. Höhe ist beim Bouldern nebensächlich. Besonders spektakulär ist das Bouldern an Überhängen.

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Bouldern grenzt an Akrobatik

Gebouldert wird an speziellen Boulder-Wänden, die in der Regel nicht sonderlich hoch sind, aber dafür technisch extrem anspruchsvoll. Überhänge gehören dabei schon fast zum Standard, manche Wände lassen sich nur mit akrobatischen, unmöglich anmutenden Bewegungen oder Sprüngen bezwingen. Da es beim Bouldern nicht in die Höhe geht, wird üblicherweise ungesichert gebouldert. Der Bereich unter Boulder-Wänden ist mit Matten ausgelegt, die Verletzungen verhindern sollen.

Der Sport kann im Gegensatz zum Klettern , wo ein Partner zum Sichern benötigt wird, auch alleine ausgeführt werden. Beim Klettern an Überhängen ist allerdings ein sogenannter Spotter sinnvoll. Der steht unten auf der Matte und versucht bei einem Sturz den Körper so zu drehen, dass die Füße zuerst auf dem Boden landen.

Wenig Equipment erforderlich

Für das Bouldern ist mehr Kraft erforderlich als beim normalen Routenklettern, da die Griffabfolgen deutlich schwieriger sind. Dafür werden beim Bouldern auch mehr Muskeln aufgebaut . Im Vergleich zum Klettern benötigen Sie beim Bouldern nur wenig Equipment. Etwas Chalk gegen feuchte Hände und die richtigen Kletterschuhe – mehr braucht es zum Bouldern nicht.

Es gibt spezielle Boulderschuhe, die in ihrer Konstruktion zwar normalen Kletterschuhen ähneln, aber stärker vorgespannt sind. Die Vorspannung, mit welcher der Schuh fast einer Hakennase ähnelt, ermöglicht besseren Halt in kleinen Löchern und Kanten. Meist sind Boulderschuhe durch viel Gummi an der Oberfläche robuster und rutschfester als Kletterschuhe. Häufig haben sie eine spezielle Zehenbox, die das Einhaken an Griffen mit den Zehen ermöglicht.

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