Ratgeber

Schlank durch Hormontherapie?

Abnehmen mit Hormonen: Welcher Hormontyp sind Sie?

Sie möchten abspecken, doch keine Diät hat bisher Wirkung gezeigt? Vielleicht verhindern Hormone, dass Sie abnehmen . Mit Hormonen nämlich wird die Gewichtszunahme und -abnahme entscheidend bestimmt. Unterschieden wird dabei in unterschiedliche Hormontypen – welcher Typ sind Sie?

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Östrogen, Gestagen und Testosteron

Zu welchem Hormontyp Sie zählen, ist in erster Linie an der Fettverteilung im Körper erkennbar. Östrogentypen – also Menschen mit einem hohen Östrogenspiegel – zum Beispiel haben Rundungen an Hüfte, Po und Beinen. Für Sie gilt in puncto Abnehmen: Kohlenhydratreiche und fettarme Ernährung  führt am schnellsten zur Gewichtsreduktion. Essen Sie viel Obst, Gemüse und Getreide, aber wenig Fleisch. Am besten für Östrogentypen sind zusätzlich zur bewussten Ernährung Übungen für einen flachen Bauch  und Übungen gegen Reiterhosen , die die aufgenommenen Kohlenhydrate schnell in Muskeln umwandeln.

Gehören Sie hingegen zum Gestagentyp, haben Sie eine eher jungenhafte Figur, sind schlank und groß. Abnehmen müssen Sie eigentlich nicht, eine ausgewogene und eiweißreiche Ernährung ist aber dennoch wichtig. Führen zu viele Kohlenhydrate zu Fetteinlagerungen, verschwinden diese durch regelmäßige Bewegung schnell wieder.

Sie sind kräftig, haben breite Schultern, schmale Hüften und einen großen Busen? Dann sind Sie vermutlich ein Testosterontyp – nein, natürlich kein Mann. Sie haben lediglich einen erhöhten Anteil an Testosteron. Ihre Problemzone: der Bauch. In den Griff bekommen Sie diese aber mit viel Bewegung, kohlenhydratarmer Ernährung und viel tierischem Eiweiß sowie regelmäßigem Sixpack-Training.

Abnehmen mit Hormonen: Melatonin sei Dank

Die Pfunde purzeln lassen soll einer Studie zufolge auch Melatonin, ein körpereigenes Hormon, das unter anderem im Schlaf gebildet wird. Ziel der Diät ist es allerdings nicht, den ganzen Tag zu schlafen, denn Abnehmen mit Hormonen können Sie auch, wenn Sie sich bewusst ernähren und bevorzugt Lebensmittel zu sich nehmen, die das Hormon enthalten. Dazu zählen verschiedene Obst- und Gemüsesorten wie Fenchel und Kirschen, aber auch Sonnenblumenkerne und Koriander. Der Haken: Die positiven Effekte von Melatonin auf das Gewicht wurden bisher nur an Ratten nachgewiesen, Studien an Menschen stehen noch aus. Ähnlich unausgereift ist die Methode der HCG-Diät , die auf das regelmäßige Spritzen des Schwangerschaftshormons hCG setzt. Hier allerdings steht so gut wie fest, dass diese Diät Humbug ist.

Schilddrüsenerkrankung verhindert Gewichtsverlust

Wussten Sie übrigens, dass Abnehmen mit Hormonen auch verhindert werden kann? Dann nämlich, wenn eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt, die den Hormonhaushalt gehörig durcheinanderbringt und eine Gewichtsreduktion auf natürlichem Wege unmöglich macht. Der einzige Ausweg: eine Blutuntersuchung beim Arzt. Ist eine Erkrankung nachgewiesen, erhalten Sie das fehlende Schilddrüsenhormon in Tablettenform – so kann Abnehmen mit Hormonen schließlich doch noch klappen.

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