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Gänsefuß: Aggressive Pollen

Gänsefuß gehört zu den am weitesten verbreiteten Kräutern überhaupt. Seine aggressiven Pollen spielen eine große Rolle als Allergieauslöser. Hier erfahren Sie mehr über das Wildkraut.

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Gänsefuß: Weltweites Vorkommen

Gänsefuß ist weltweit verbreitet, wobei in Deutschland 16 Arten beständig sind und weitere als Einschleppung unbeständig auftreten. Das Kraut wächst vorwiegend an Acker- und Wegesrändern oder auf Schuttplätzen und Waldlichtungen, gedeiht aber auch an etlichen anderen Standorten hervorragend. Bei dem Windbestäuber handelt es sich um ein bis zu einem Meter hoch wachsendes, einjähriges und stark verästeltes Kraut, welches in der Zeit zwischen Mai und Oktober blüht. Charakteristisch für den Gänsefuß sind die Blasenhaare an Blättern und Stängeln, welche für eine dicht bemehlte Optik entlang der Pflanze sorgen. Gänsefuß stellt eine wichtige Nahrungsquelle für die Raupen zahlreicher Schmetterlinge dar.

Pollen des Gänsefußes sind sehr aggressiv

Der Gänsefuß gehört zu den allergologisch wichtigsten Wildkräutern: Die Pollen des Gänsefußes können bei vielen Menschen Allergien hervorrufen. Insbesondere durch die starke Verbreitung der Pflanze ist eine starke Belastung durch die Pollen möglich. Die Symptome können unterschiedlich ausfallen. Augentränen, Atemnot, Juckreiz, Niesen, Husten und Schnupfen gehören zu den häufigsten Beschwerden. Kreuzreaktionen können mit anderen Pollen von Wildkräutern wie etwa Beifuß auftreten. Allergikern wird empfohlen, sich von Gänsefuß-Beständen zur Blütezeit fernzuhalten.

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