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Rot, rot, rot sind alle meine Blätter

Rotbuche: Steckbrief, Pflanz- und Pflegehinweise

Sie suchen noch nach einem Baum für Ihren Garten oder möchten eine Hecke pflanzen ? Dann ist die Rotbuche nicht die schlechteste Wahl, denn sie ist hübsch anzusehen und ihre Früchte sind eine wichtige Nahrungsquelle für Tiere. Darüber hinaus übersteht sie auch die heimischen Winter problemlos. Das und mehr hier, im SAT.1 Ratgeber.

Rotbuche
© Pixabay.com

Steckbrief der Rotbuche: Größe, Aussehen und Eigenschaften

Surprise, surprise – die Rotbuche gehört zur Familie der Buchengewächse und ist ein typischer mitteleuropäischer Laubbaum. Bis zu 30 Meter hoch kann er werden, aber auch als Hecke macht die Rotbuche eine gute Figur. Der Vorteil: Sie verliert ihre alten Blätter erst, wenn sich neue bilden – auch im Winter ist die Rotbuchenhecke daher ein toller Sichtschutz. Ganz zu schweigen von ihrer tollen Optik, denn wie der Name schon vermuten lässt, sind ihre Triebe und im Herbst auch ihre Blätter knallrot.

Übrigens: Bei der Rotbuche handelt es sich um eine schnellwachsende Pflanze. Bis zu 40 Zentimeter pro Jahr sind drin – ideal, wenn Sie eine Hecke anlegen möchten. Nach etwa 30 Jahren bilden sich Früchte, die sogenannten Bucheckern. In ökologischer Hinsicht top, denn von ihnen ernähren sich viele Vögel und Eichhörnchen. Die Hecken selbst dienen zudem als Brutplatz für Vögel.

Pflanzen kaufen und einpflanzen – aber wann und wo?

Sie möchten einen einzelnen Baum oder eine Rotbuchenhecke im Garten pflanzen? Dann ab in die Baumschule oder ins Gartencenter und gleich noch ein paar Tipps vom Profi holen. Die beste Zeit zum Pflanzen ist das Frühjahr oder der späte Herbst. Pflanzen Sie die Rotbuche daher bei der Gartenarbeit im März  beziehungsweise April oder Mitte Oktober bis Ende November. Ab Dezember lieber nicht mehr, denn dann droht vermehrt Frost, der die Pflanze eingehen lässt. Achten Sie auch darauf, dass der Boden frostfrei ist, wenn Sie Baum oder Hecke in die Erde setzen.

Ebenso wichtig wie der richtige Zeitpunkt ist natürlich auch der optimale Standort. Glück gehabt: Die Rotbuche sieht es hier nicht so eng. Sie fühlt sich an sonnigen Standorten ebenso wohl wie im Schatten. In Sachen Bodenbeschaffenheit sollten Sie dann aber doch etwas genauer hinschauen, denn die Rotbuche liebt leicht lehmige und kalkhaltige Erde am meisten.

How to: Rotbuche pflanzen

Möchten Sie eine Hecke pflanzen, gilt: Pro Meter kommen drei bis vier Ballen in die Erde – so wächst die Hecke schön dicht und schützt vor neugierigen Blicken. Da Rotbuchen Flachwurzler sind, gilt es beim Einpflanzen darauf zu achten, dass die Ballen gerade so mit Erde bedeckt sind. Tipp: Sie können die Rotbuche auch ohne Ballen einpflanzen, dann sollten es aber schon sechs Pflänzchen pro Meter sein.

So oder so, nach dem Einpflanzen haben sich die Pflanzen einen kräftigen Schluck Wasser verdient – damit verhindern Sie, dass sich unter der Oberfläche Hohlräume bilden, und stellen sicher, dass sich die Wurzeln gut im Boden verankern.

Pflegetipps: Rotbuchen gießen und schneiden

Dass die Rotbuche bei Hobbygärtnern so beliebt ist, liegt nicht nur an ihrer Optik. Sie braucht auch nicht viel Pflege. Lediglich Staunässe und lange Trockenperioden vertragen die Gewächse nicht. Versorgen Sie sie bei längerer Dürre und Hitze im Sommer daher mit ausreichend Wasser – je jünger Baum oder Hecke, desto wichtiger ist dies.

Am wichtigsten aber ist, dass Sie die Rotbuche regelmäßig schneiden, denn diese wächst schnell und kann riesengroß werden. Der richtige Zeitpunkt dafür: wie beim Pflanzen das Frühjahr, kurz nach der Blüte. Ein einmaliger Formschnitt im Jahr genügt allerdings.

Welche Möglichkeiten für eine immergrüne Hecke Sie noch haben, erfahren Sie im SAT.1 Ratgeber. Aber Achtung: Einige Pflanzen sind auch giftig – zum Beispiel der Kirschlorbeer .

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