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Was tun gegen das nagende Gefühl der Eifersucht?

Die Eifersucht gehört seit Anbeginn der Zeit zur Gefühlswelt des Menschen. In einer Ehe oder einer Partnerschaft gibt es für Mann und Frau kaum eine schwerer zu kontrollierende Emotion als ebendiese Eifersucht. Das nagende Gefühl der Eifersucht ist mächtig, lässt sich kaum verdrängen und kann Beziehungen, Freundschaften und Ehen zerstören – oft mit fatalen Folgen für die Betroffenen. Andererseits zeigt Eifersucht (in Maßen) dem Partner, wie sehr man ihn liebt und kann so durchaus auch beziehungsfördernd sein. Für Männer gibt es in einer Beziehung übrigens andere Auslöser für die Eifersucht, als für Frauen. Die gute Nachricht ist: Man kann etwas gegen seine begründete oder unbegründete Eifersucht unternehmen.

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Das starke Geschlecht rastet vor allem dann aus, wenn es sich von seinem Weib sexuell hintergangen oder betrogen fühlt. Die vermeintliche oder tatsächliche sexuelle Untreue der Frau gibt vielen Männern evolutionsbedingt das Gefühl, im Bett nicht genügend "geleistet" zu haben. Frauen werden hingegen vor allem dann von Eifersucht gequält, wenn sich ihr Partner emotional zu einer anderen Frau hingezogen fühlt und interpretieren das meist als eigenes Versagen in der Beziehung.

Wer seine Partnerin oder seinen Partner liebt, ist gefährdet, von Eifersucht übermannt zu werden. Dabei ist ein gewisses Maß an Eifersucht praktisch eine Art der Liebeserklärung und kann somit durchaus fruchtbar für eine Beziehung sein. Im Laufe des Lebens reift die Eifersucht in vielen Menschen heran. Erlebte Enttäuschungen oder Vertrauensbrüche sind den Nährboden für weiteres Wachstum.

Männer sind eifersüchtig auf sexuelle Seitensprünge

Beim starken Geschlecht spielt sich Eifersucht vor allem in einem sexuellen Kontext ab. Die sexuelle Untreue der Lebensgefährtin oder gar Ehefrau untergräbt das Ur-Vertrauen des Mannes, der leibliche Vater seiner Kinder zu sein. Ein betrogener Mann läuft Gefahr, jahrelang in die Kinder eines anderen Mannes zu „investieren“. Frauen verzeihen ihrem Mann hingegen einen sexuellen Seitensprung ohne emotionale Beteiligung eher, als den Austausch von Zärtlichkeiten und Vertrautheiten mit einer anderen Frau.

Eifersucht ist individuell unterschiedlich stark ausgeprägt, kann aber durchaus krankhafte Züge annehmen. Die Wissenschaft unterscheidet zwischen der misstrauischen Form der Eifersucht, bei der Verdächtigungen gehegt werden, der Betrug aber nicht bewiesen ist, und der reaktiven Form der Eifersucht als Konsequenz aus einem tatsächlichen Fehlverhalten bzw. Seitensprung.

Menschen, die starke Eifersuchtsgefühle hegen, haben oft ein mangelndes Selbstwertgefühl, finden sich selbst nicht attraktiv oder intelligent genug, um begehrenswert zu sein. Auch ein ausgeprägtes Besitzdenken oder ein hoher Machtanspruch können der Auslöser für eine massive Eifersucht sein. Menschen, die selbst zu Untreue neigen oder aber in ihrem Leben bereits mindestens einmal betrogen worden sind, leiden in Folgebeziehungen heftiger unter dem nagenden Gefühl der Eifersucht als andere.

Möglichkeiten, gegen die eigene Eifersucht anzugehen

Wer seinen Partner verdächtigt, fremdzugehen oder einen anderen Menschen attraktiver zu finden, ohne konkrete Beweise dafür zu haben, muss sich selbst klar machen, dass die aus einer Verlustangst resultierende Eifersucht der eigenen Unsicherheit entspringt. Dagegen ist natürlich kein Kraut gewachsen und man wird es allein nur schwer schaffen, dagegen anzugehen. Hilfreich sind hier vertrauliche Gespräche mit guten Freunden oder professionellen Therapeuten.

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Wenn in einem Menschen erst einmal die Eifersucht brodelt, konzentrieren sich fast alle Gedanken auf die Handlungen und Gefühle des Partners. Das führt oft zu Überwachungs- und Kontrollversuchen, wie etwa dem heimlichen Ausspähen des Smartphones, dem Belauschen von Gesprächen, dem Öffnen privater Briefe oder gar der Beauftragung einer professionellen Detektei. Die bessere Lösung dieses Dilemmas besteht darin, diese Energie auf sich selbst umzulenken und sein Leben zu reflektieren.

Eine der besten „Arzneien“ gegen Eifersucht sind beispielsweise schöne Erlebnisse ohne den geliebten Partner. Ob Sport oder Urlaub, Weiterbildung oder Kunst: Was einen persönlich mit Freude erfüllt und einem das Gefühl vermittelt, etwas geschafft zu haben, hilft dabei, ein positiveres Selbstbild zu entwickeln. Das funktioniert nicht von heute auf morgen, doch mit der Zeit schwindet die Angst, den eigenen Partner nicht halten zu können.

Das Durchführen von Aktivitäten ohne den Partner bedeutet nicht, dass man nichts mehr gemeinsam unternimmt. Im Gegenteil: Man sollte aktiv dafür sorgen, dass der Partner gerne bei einem ist und man sich einander wieder behutsam annähert und Raum für gemeinsame Unternehmungen oder erotische Überraschungen vorhanden ist. In den meisten Fällen reagiert der Partner positiv darauf, was die eigenen Verlustängste schwinden lässt.

Eifersucht kann übrigens im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben. In Deutschland fanden im Jahre 2013 immerhin 187 solcher Beziehungstaten mit Tötungsfolge statt, wobei mehr als 85 Prozent der Täter Männer gewesen sind. Die eifersüchtigen Täter hatten die Kontrolle verloren und sich in einen regelrechten Wahn gesteigert, der auch Othello-Syndrom genannt wird – benannt nach Shakespeares Figur, die erst die Ehefrau und danach sich selbst tötete.

Letzter Ausweg: Überwachung des Partners durch Profis

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Menschen, die ihre Eifersucht trotz aller zuvor genannten Bemühungen nicht unter Kontrolle bekommen, sehen oft keine andere Möglichkeit mehr, als sich durch Überwachung des Partners Gewissheit über die vermeintliche sexuelle oder emotionale Untreue zu verschaffen. Dazu wird der Partner heimlich ausspioniert, wozu man allein allerdings oft schon zeitlich oder logistisch nicht in der Lage ist.

Das führt dazu, dass immer mehr Menschen eine professionelle Detektei um Unterstützung bitten. Bei den Ordnungsämtern in Deutschland sind über 1.000 Detekteien registriert und vor allem in Großstädten wie Berlin oder München gibt es relativ viele Detekteien.  

Das Leistungsspektrum einer modernen, professionellen Detektei beschränkt sich nicht auf die Überwachung von vermeintlich untreuen Lebenspartnern oder das Ausspähen von Ex-Lebenspartnern. Gut ausgebildete Privatdetektive übernehmen bei Bedarf auch die Suche nach vermissten Personen, die Durchführung von Schriftgutachten, die Ermittlung der Bonität von Vertragspartnern oder Mietern sowie die private Mediation

Wer mit dem Gedanken spielt, einen Privatdetektiv mit der Überwachung des Partners zu beauftragen, sollte bei der Auswahl der geeigneten Detektei unbedingt darauf achten, dass diese ausgebildetes Personal mit der anerkannten Ausbildung zum geprüften Detektiv (ZAD) bzw. künftig zum ZAD geprüften Privatermittler (IHK) beschäftigt. Auch ein TÜV-Zertifikat nach der weltweit gültigen und international anerkannten Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008 ist ein sicheres Zeichen für ein seriöses Unternehmen.

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