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Coitus interruptus zur Verhütung?

Der Begriff „Coitus interruptus“ geistert bereits seit Jahrhunderten durch die Köpfe vieler Menschen. Wir beleuchten, wie sicher diese ominöse Verhütungsmethode wirklich ist.

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Coitus was?

„Coitus interruptus“ ist die lateinische Bezeichnung für „unterbrochenen“ Geschlechtsverkehr. Dabei zieht der Mann vor dem Samenerguss seinen Penis aus der Scheide. Diese „Verhütungsmethode“ ist vor allem bei unwissenden Jugendlichen sehr beliebt, die sich ungerne mit Verhütung auseinandersetzen wollen. Aber auch viele Erwachsene benutzen den „Coitus interruptus“ als faulen Kompromiss, weil sie keine Lust haben, ein Kondom zu benutzen. Für den Mann ist diese Methode oft alles andere als angenehm, da hierzu eine gute Körperbeherrschung erforderlich ist – und zuverlässig ist der „Coitus interruptus“ schon gar nicht.

Lusttropfen trotz „Coitus interruptus“

„Coitus interruptus“ schützt nicht vor einer Schwangerschaft! Schon vor dem „Rausziehen“ können kleinste Lusttropfen in die Scheide der Frau gelangen. Sollten Sie diese Variante der Verhütung praktizieren, seien Sie sich bitte darüber im Klaren, dass Sie durchaus schwanger werden könnten. Auch die Ansteckungsgefahr mit verschiedenen Geschlechtskrankheiten ist beim „Coitus interruptus“ nicht von der Hand zu weisen. Benutzen Sie daher lieber ein Kondom oder greifen Sie in einer Partnerschaft auf alternative Verhütungsmethoden wie die Antibabypille , den Verhütungsring oder ein Diaphragma zurück. Über alle gängigen Verhütungsmittel können Sie sich bei Ihrem Frauenarzt und im SAT.1-Ratgeber informieren.

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