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Ei, Ei, Ei – geplatztes Ei?

Ostereier kochen, ohne dass sie platzen

Ostereier kochen – das kann ganz schön tricky sein. Jeder, der gern hart gekochte Eier isst, weiß: Die platzen gerne mal. Warum das so ist, wie’s ohne Platzen klappt und weitere Tipps hier, im SAT.1 Ratgeber.

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Vor dem Ostereier färben kommt das kochen. So klappt's ganz ohne platzen. © stevecuk - Fotolia

Geplatzte Ostereier – Ursachenforschung

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So sieht es nach dem Kochen aus, wenn der Druck im Ei zu groß war. © Pixabay

Bevor Sie sie färben , müssen Sie Ostereier kochen. Keine Kunst, meinen Sie? Ostereier in den Topf, Wasser rein, Herd an – fertig. Wäre da nicht das Problem mit der aufgeplatzten Schale… Der Grund hierfür liegt insbesondere im Temperaturunterschied zwischen dem Inneren des Eis und seiner Umgebung. Jeder, der im Physikunterricht aufgepasst hat, weiß: Wird das Ei im Wasser erwärmt, nehmen die Stoffe im Ei unterschiedlich an Volumen zu und dehnen sich aus. Die Gase in der Luftblase sind bei der Ausdehnung schneller als die Eischale. Es entsteht ein Druck, sodass das Ei platzt.

Die Lösung: So klappt's ohne Platzen

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Um Eier zu kochen, ohne dass sie platzen, stechen Sie diese an der Unterseite mit einem Eidorn an. Alternativ können Sie auch eine saubere Nadel verwenden. © UMA - Fotolia

Gefärbte Ostereier sind eine prima Deko – Risse in der Schale sollten Sie daher vermeiden. Eine Möglichkeit, zu verhindern, dass das Ei platzt, besteht darin, dass Sie das Ei am flacheren Ende anpieksen. Durch das Mini-Loch kann Luft entweichen, sodass die Schale bleibt, wie sie ist. Leider bietet die Maßnahme keine hundertprozentige Garantie. Denn: Wenn Sie Ostereier kochen, kann sich das Häutchen unter der Eierschale verschieben und das Loch wieder verschließen.

Weitere beliebte Methoden sind außerdem das Hinzugeben von Essig oder Salz zum Kochwasser. Doch auch diese Ingredienzen können ein Aufplatzen der ovalen Stücke nicht verhindern.

Ostereier kochen: So läuft alles rund

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Weiße Eier eignen sich zum Färben besonders gut, denn auf ihnen kommt Farbe sehr gut zur Geltung. © Pixabay

Und wie können Sie nun Ostereier kochen, ohne dass sie platzen? Hierbei kommt es darauf an, ob Sie hart- oder weich gekochte Eier zubereiten möchten. Bei hart gekochten Eiern gilt es, plötzliche Temperaturunterschiede zu vermeiden. Das bedeutet im Umkehrschluss: Bedecken Sie die Eier komplett mit kaltem Wasser und erhitzen Sie dieses kontinuierlich. Die Garzeit beginnt ab dem Moment, in dem das Wasser sprudelnd aufkocht. Und wie lange müssen die Eier nun im Wasser bleiben? Haben diese die Größe M, sollten sie sechs bis acht Minuten richtig kochen. Im Anschluss können Sie die perfekt gekochten Eier färben. Tipp: Verwenden Sie weiße Eier von freilaufenden Hühnern. Diese nehmen die Farbe besser an. Außerdem haben die Eier von freilaufenden Hühnern eine stabilere Schale.

Um Ostereier zu kochen, die innen noch schön weich und außen fest sind, ist diese Methode weniger zu empfehlen, da sich die ideale Zeit fürs Garen nur schwer bestimmen lässt. Legen Sie die Eier daher am besten in kochendes Wasser. Nach viereinhalb bis fünf Minuten sind die Eier fertig und hoffentlich ohne zu platzen.

Hühnerei-Alternativen: Fasaneneier und Co.

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Wachteleier sind ein echter Hingucker und damit die perfekte Osterdeko. © Printemps - Fotolia

Wagen Sie sich für Ihre österliche Dekoration  doch mal an andere Eier, denn nicht nur Hühner produzieren das schöne Oval. Verwenden Sie beispielsweise Eier von Rebhuhn, Fasan oder Wachtel als Osterdeko. Diese können Sie allesamt in einer Glasschale, einem Einmachglas oder einer gläsernen Vase in Szene setzen. Insbesondere Wachteleier mit ihren schwarzen Flecken auf der Schale sind ein echter Blickfang. Fasan- und Rebhuhneier sind gräulich.

Ebenfalls ein wahrer Hingucker sind Gänseeier. Diese sind etwa doppelt so groß wie die von Hühnern. Die XXL-Ostereier sind strahlend weiß und eignen sich naturbelassen wunderbar als Deko zusammen mit grünen Elementen. Füllen Sie beispielsweise etwas Katzengras in eine Kaffeetasse und platzieren Sie darauf das Gänseei – fertig ist das grüne Nest mit Riesenei.

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