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Wildromantische Blumenwiese

Blumenwiese anlegen: Tipps für ein schönes Blütenmeer

Sie haben viel Platz hinterm Haus und wünschen sich einen romantischen Naturgarten? Dann sollten Sie sich eine Blumenwiese anlegen. Die ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern wird auch zahlreiche Insekten und Tiere anlocken – so kommt Leben in den Garten. Was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie hier.

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Pflegeleicht, umweltfreundlich und ein echter Hingucker: die Blumenwiese. Anlegen können Sie die ohne viel Aufwand. Einfach Saatgut kaufen und loslegen. © pixabay

Blumenwiese anlegen: Vorteile und Tipps

Schmetterlinge, Hummeln, Bienen und Vögel – all diese Tiere fühlen sich auf Blumenwiesen besonders wohl, denn diese bestehen aus vielen verschiedenen Blumenarten und bieten ihnen einen idealen Lebensraum. Der Vorteil für Gartenbesitzer: Eine Blumenwiese braucht nicht viel Pflege.

Wer auf dem Rasen daheim eine Blumenwiese anlegen möchte, erhält im Handel fertige Blumenwiesenmischungen, die verschiedene Kräuter, Blumen und Gräser enthalten. Manchmal besteht auch die Möglichkeit, sich eine individuelle Mischung selbst zusammenzustellen – dann haben Sie Ihren Wiesen-Look selbst in der Hand.

Standort wählen und Samen aussäen: Anleitung und Tipps

Wie auch bei Kräutern  und anderen Pflanzen für den Garten sollte auch der Standort der Blumenwiese wohl überlegt sein. Die idealen Bedingungen sind Böden, die eher trocken und nährstoffarm sind und direkte Sonne abbekommen.

Doch wann ist der richtige Zeitpunkt fürs Aussäen? Am besten eignet sich das Frühjahr, zwischen März und Mai.

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Damit das Saatgut sich im Boden wohlfühlt und austreibt: Erst die Erde lockern © M. Schuppich - Fotolia

1. Bereiten Sie dafür den Boden entsprechend vor: Gras muss entfernt und die Erde umgegraben sowie gelockert werden.

2. Ist der Boden schön krümelig und locker, können Sie die Blumenwiese anlegen. Hierbei gilt: Säen Sie pro Quadratmeter etwa fünf bis zehn Gramm Saatgut gleichmäßig aus.

3. Im nächsten Schritt harken Sie die Samen einige Millimeter tief in den Boden ein. Achten Sie darauf, nicht zu tief zu harken, damit diese noch etwas Licht abbekommen.

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Erst aussäen, dann harken, dann walzen – aber bitte in der richtigen Reihenfolge. © micha_h - Fotolia

4. Im Anschluss mit einer Rasenwalze die Erde verdichten und die Fläche gut wässern. Für die nächsten Wochen muss das Saatbett außerdem immer feucht gehalten werden, damit die Samen schnell keimen können.

Naturgarten pflegen

Tipp für die Wildblumenwiese: Mähen Sie diese nach etwa zehn Wochen das erste Mal – so können Sie lästiges Unkraut vernichten . Auch wenn dabei die Blumen geköpft werden, ist diese Mahd wichtig. Die Blumen wachsen nach und machen die Wiese hinterher umso dichter. Wiederholen Sie das Prozedere je nach Unkrautwuchs, das kann im ersten Jahr zwei- bis dreimal der Fall sein. Im nächsten Jahr brauchen Sie dann nur noch einmal im September zu mähen. Das Schnittgut können Sie zum Beispiel  kompostieren .

Tipp: Eine Blumenwiese sollte möglichst nicht betreten werden, denn viele Blumen sind empfindlich und würden sich nur langsam oder gar nicht mehr erholen. Eine gute Alternative sind zum Beispiel  Gartenwege  – diese können Sie entweder einfach in die Wiese hineinmähen oder mit entsprechendem Material anlegen. Wie, das erfahren Sie im SAT.1 Ratgeber.

Fazit: Das Anlegen einer Blumenwiese hat viele Vorteile – von der Optik mal ganz zu schweigen. Jede Menge Tiere fühlen sich hier wohl und Sie sparen Zeit bei der Pflege. Also einfach entsprechendes Saatgut kaufen, Boden vorbereiten und eine hübsche Blumenwiese anlegen. Nur Mähen müssen Sie im ersten Jahr noch öfter.

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