The Taste

Der bodenständige Koch der Hausmannskost

Frank Rosin

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© SAT.1/Arne Weychardt
Alter: 50 Jahre
Wohnort: Dorsten
Hobbies: Golf
Lieblingsspeise: Gefüllte Paprika mit Tomatensoße
Lieblingsgewürz: Meersalz
Wichtigstes Küchenutensil: Scharfes Messer
Auszeichnungen: Restaurant des Jahres in Deutschland (2009), 2 Sterne im Guide Michelin, 18 Punkte im Gault-Millau

 

Mit seiner Vorliebe für die traditionelle Küche, will Frank mit seinem Team bei "The Taste" zeigen, dass die leckere, ehrliche Kost - mit der Extraprise Meersalz - immer noch die Beste ist. Das große Ziel für die vierte Staffel: Den Sieg holen! Mit seinem Team kämpft er gegen die anderen Coaches um den Titel "The Taste 2016": Kann er sich gegen  Cornelia Poletto , Alexander Herrmann und  Roland Trettl durchsetzen?

Frank Rosin: Der Bodenständige

Frank Rosin ist seit 1983 leidenschaftlicher Koch. Ganz besonders hat es ihm die Hausmannskost angetan, weshalb er auch eine gefüllte Paprikaschote mit Tomatensoße anderen extravaganten Gerichten vorzieht. Der Steckbrief des „The Taste“-Coaches im Überblick.

Kindheit und Jugend

Frank Rosin erblickt am 17. Juli 1966 in Dorsten das Licht der Welt. Durch seine Eltern, einen Großhändler für Gastronomiebedarf und eine Pommesbuden-Betreiberin, kommt der Junge schon früh mit der Welt der Gastronomie in Berührung. Von 1982 bis 1985 absolviert der angehende Koch eine Lehre im Hotel "Monopol" und im Restaurant "Kaiserau" in Gelsenkirchen. Danach geht es für Frank Rosin auf Wanderschaft. Ein Jahr lang arbeitet er als Jungkoch in Kalifornien und Spanien und erweitert so sein Repertoire um internationale Eindrücke aus erster Hand.

Frank Rosin: Karriere als Koch

Seine erste Position als stellvertretender Chefkoch kann sich Rosin Ende der 1980er Jahre auf den Steckbrief schreiben. An Bord des Luxusseglers "Sea Cloud" reist der Koch als Sous-Chef über die Weltmeere. 1990 macht Frank Rosin sich schließlich mit seinem ersten eigenen Restaurant selbstständig. Das Restaurant "Rosin" eröffnet zunächst in Gelsenkirchen, zieht ein Jahr später aber in Franks Heimatstadt Dorsten um.

1999 wird Frank Rosin Mitglied bei den "Jungen Wilden", einem Verein von Köchen, der sich dafür einsetzt, Menschen für das Kochen zu begeistern und den Beruf Koch in der Gesellschaft neu zu positionieren. Ein Anliegen, das der Sternekoch bis heute leidenschaftlich vertritt und unter anderem ab 2004 auch in verschiedenen Büchern immer wieder zum Ausdruck bringt.

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Frank Rosin ist mit Leib und Seele Koch und versucht, seine Begeisterung mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen © dpa

Neben seiner Tätigkeit als Koch und Restaurant-Besitzer, ist Frank Rosin Ratgeber für andere Lokalitäten. Ab 2011 hilft er in seiner Sendung " Rosins Restaurants  - ein Sternekoch räumt auf" Eigentümern anderer Restaurants in Notlage dabei, ihr Image und ihre Küche wieder aufzubessern. Zudem unterstützt er in  „ Rosins Kantinen “ in Schieflage geratene Kantinenbetriebe. 

Als Coach in Koch-Shows wie "The Taste" zeigt Frank Rosin zudem, dass leckere, ehrliche Hausmannskost - mit der Extraprise Meersalz - für ihn immer noch die Beste ist.

Auszeichnungen und privates Glück

2004 wird Rosin mit seinem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet, 2011 folgt der zweite. Als Zwei-Sterne-Koch steigt der Liebhaber gediegener Hausmannskost in die exklusive Riege der besten Köche Europas auf. Außerdem wählt "Der Feinschmecker" das Restaurant "Rosin" zum "Restaurant des Jahres 2009/2010". Im Gault-Millau bekommt Frank Rosin bis 2016 insgesamt 18 der begehrten Punkte.

Auch privat läuft es für den Dorstener überaus gut. 2006 heiratet er seine große Liebe Claudia, mit der er in den folgenden Jahren zwei Töchter und einen Sohn bekommt.

Das Interview mit Frank Rosin vor der vierten Staffel von "The Taste"

Herr Rosin, Sie sind zum vierten Mal bei „The Taste“ an Bord und haben noch nie gewonnen – Mit welcher Strategie wollen Sie sich dieses Mal endlich den Sieg sichern?

Ich habe keine Strategie. Ich folge meinem Bauch und meinen Sinnen. Nur die 100-prozentige Leidenschaft kann beim Kochen immer den wahren Geschmack produzieren und abliefern.

Welche Erfahrungen aus den vergangenen drei Staffeln nehmen Sie mit in den Wettkampf?

Ich habe in den letzten drei Jahren die Erfahrung gemacht, dass es keinen Unterscheid zwischen Hobby-Köchen und Profi-Köchen gibt. Sie unterscheiden sich in Ausbildung und Technik. Aber das Verständnis und die Kultur zu besitzen im vielfachen Sinne ist viel wichtiger, um Geschmack und Qualität von Lebensmitteln zu bewerten.

Neuer Konkurrent um den besten Löffel ist Roland Trettl: Angstgegner oder kulinarisches Fliegengewicht?

Roland Trettl ist ein sensationeller Koch der seinesgleichen sucht. Er hat mit über 150 Sterne-Köchen in deren Küchen und in seiner Küche zusammengearbeitet. Er hat aus seiner Heimat Südtirol ein unheimliches Kulturverständnis und vor allem ein fulminantes Wissen. UND er ist ein sensationeller Typ und Freund.

Welcher der Coaches könnte Ihnen den Sieg bei „The Taste“ streitig machen?

Alle drei Kollegen sind erst zu nehmende Gegner und jeder hat das Potential zu gewinnen.

Welche Eigenschaft ist für einen „The Taste“-Kandidaten Ihrer Einschätzung nach unverzichtbar?

Die Eigenschaften, die unsere Kandidaten besitzen müssen, sind auf jeden Fall Durchsetzungsvermögen und sich in „The Taste“ hineinzuleben, d.h. „The Taste“ kennenzulernen und die verschiedenen Dynamiken von „The Taste“ aufzunehmen und dann auch zu lernen, hineinzuwachsen. Sich zu vertrauen, aber auch seinen Gegner nicht aus dem Auge zu verlieren.

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