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Für Jamie Lee Curtis geht der Horror weiter - zumindest in der Fortsetzung der erfolgreichen "Halloween"-Reihe. In "Halloween Kills", der am Mittwoch beim Filmfestival Venedig lief, spielt die 62-jährige Curtis einmal mehr Laurie Strode. Mehr als 40 Jahre nach dem Horrorklassiker "Halloween" von 1978 ist der Alptraum für Laurie immer noch nicht vorbei: Serienkiller Michael Myers ist nicht zu stoppen, sondern versetzt die Bewohner der Kleinstadt Haddonfield erneut in Angst und Schrecken.

Curtis über ihre Rolle als Laurie

"Als Schauspielerin ist es sehr aufregend, 43 Jahre lange eine Rolle zu haben", sagte Curtis in Venedig, wo sie am Abend mit dem Goldenen Ehrenlöwen für ihr Lebenswerk geehrt werden sollte. Der Part sei sogar so wichtig für sie, dass man sie Jamie oder Laurie nennen könne.
Gleichzeitig ahnt die 62-Jährige, warum sich so viele Menschen mit Laurie Strode identifizieren können: "Alle kämpfen gegen die Dämonen in ihren Leben", sagte die US-Amerikanerin. "Wir sind alle gleich. Wir sind alle Menschen, wir sind alle angeschlagen, wir sind alle verletzt, aber wir sind alle hier." "Halloween Kills" von Regisseur David Gordon Green kommt bei uns im Oktober in die Kinos.

Dokumentation "Django & Django"

Auch ein anderer Beitrag knüpfte beim Filmfest an ein Stück Kinogeschichte an: Die Dokumentation "Django & Django" würdigt den Regisseur Sergio Corbucci, der zahlreiche Western drehte, darunter 1966 "Django" mit Franco Nero. Als großer Fan von Corbuccis Arbeit ist Oscar-Preisträger Quentin Tarantino zu sehen; der 58-Jährige gehört zu den Interviewpartnern der Doku.
Corbucci zählt neben Sergio Leone zu den wichtigsten Vertretern der Italowestern, die ab den 1960er Jahren vor allem in Italien gedreht wurden. Der 79-jährige Franco Nero erzählte vor der Premiere der Dokumentation am Mittwoch, dass Tarantino ein großer Fan seiner Werke sei. "Er wusste alles über meine Filme", sagte Nero. Er habe sogar viele seiner Dialoge zitieren können.