- Bildquelle: dpa © dpa

Wenn Musiker Rea Garvey (42) durch soziale Medien surft, dann bekommt ihm das nicht immer gut. "Meine Naivität verletzt mich oft", sagte er der Deutschen Presse-Agentur, "ich lese Dinge und bin am Boden zerstört, weil ich sie nicht wahrhaben will. Nachrichten und Informationen machen mich manchmal kaputt." Dieses Gefühl hat der gebürtige Ire auf seinem neuen Album "Prisma" verarbeitet, das am Freitag erscheint. Er habe den Eindruck, dass durch die sozialen Medien viel manipuliert werde, eine alte Art von Propaganda komme da zum Tragen. Bei allen Vorteilen sozialer Medien, müsse man sich auch gegen die negativen Einflüsse abgrenzen, laut werden gegen Hass, Rassismus und Cybermobbing, sagte Garvey.

Rea Garvey, der sich seit Jahren sozial engagiert, freut sich, dass andere seine Sicht teilen. "Ich finde schön, dass man nicht alleine ist", sagt Garvey mit Blick auf Joko und Klaas oder auf Til Schweiger. Das Moderatoren-Duo und der Schauspieler hatten sich jüngst mit deutlichen Worten gegen Fremdenhass gestellt.