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Bremer Briefträger sollen künftig auch Hausbesuche bei Rentnern machen. Damit will die Post ältere Bremer dabei unterstützen, länger in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Zu den kostenpflichtigen Dienstleistungen gehört etwa, dass die Postboten nach der Befindlichkeit fragen, aber auch über Hilfsdienste der Wohlfahrtsverbände informieren und Bargeld vorbei bringen. Der Service ist Teil eines Pilotprojekts der Stadt Bremen zur Unterstützung gebrechlicher älterer Menschen.

Breitgefächerte Dienstleistungen

Um möglichst passende Dienstleistungen anzubieten, hat die Stadt dafür neben der Post auch die Johanniter, die Sparkasse, Wohlfahrtsverbände und die Krankenkasse AOK angefragt. Die Dienstleistung «Post Persönlich» bieten Post und Johanniter ab Mitte Mai in einem Bremer Stadtteil an.

Unterstützung durch Digitalisierung

Als Teil des Modellprojekts der Stadt erhalten schließlich Seniorenheime E-Book-Lesegeräte und Tablets. Das Pilotprojekt soll bis Ende 2019 dauern. Ein Wissenschaftler begleitet das Projekt und wertet anschließend aus, welche Dienstleistungen ältere Menschen wirklich möchten.