- Bildquelle: Markus Kluemper/dpa © Markus Kluemper/dpa

Traurige Gewissheit: Das seit rund einer Woche verschwundene Mädchen aus Menden im Sauerland (Nordrhein-Westfalen) ist tot aufgefunden worden. Die Zehnjährige sei am Sonntagmorgen in einem Wehr auf der Ruhr entdeckt worden, wie die Polizei mitteilte. Wie und weshalb sie zu Tode gekommen war, war zunächst unklar.

Das Mädchen war am 1. Februar in einem unbeobachteten Moment aus der Wohnung gelaufen - wohl barfuß und in einem rosafarbenen Pyjama. Es wurde befürchtet, dass die Zehnjährige in den Fluss Hönne gefallen sein könnte, die unmittelbar am Haus der Familie entlang fließt.

Großangelegte Suche mit Hubschrauber, Flugdrohne und Spürhunden

Am vergangenen Mittwoch hatte die Polizei ihre intensive Suchaktion abgebrochen. Man würde jedem neuen Hinweis sofort nachgehen, hatte ein Sprecher der Polizeibehörde gesagt. Es waren aber keine solchen Meldungen mehr eingegangen. Anhaltspunkte für den Aufenthaltsort des Kindes hatte man zu dem Zeitpunkt weiterhin nicht. Beamte im Streifendienst fuhren immer wieder das Wohnumfeld des Kindes und einen Spielplatz ab.

Am letzten Wochenende und am Montag darauf war mit einem Großaufgebot nach dem autistischen Kind gesucht worden - auch per Hubschrauber, Flugdrohne, mit Spürhunden, Kräften von Polizei, Feuerwehr und Hunderten freiwilligen Helfern. Am Dienstag hatten Strömungsretter der Feuerwehr nach Hinweisen von Passanten mehrfach Fundstücke aus dem Fluss Hönne geborgen, die aber keinen Bezug zu dem Mädchen hatten.