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Hannover 96 ist nach dem Fehlstart in der 2. Fußball-Bundesliga im DFB-Pokal gleich in der ersten Runde ausgeschieden. Das Zweitliga-Duell beim Tabellenführer Karlsruher SC verloren die Niedersachsen von Trainer Mirko Slomka am Montag mit 0:2 (0:0). Lukas Grozurek (53. Minute) und Marvin Wanitzek per Foulelfmeter (61.) trafen für die Badener. Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz revanchierte sich damit auch für das klare 0:6 in der ersten Pokal-Runde vor einem Jahr gegen Hannover.

Schwarze Serie für Hannover

Der niedersächsische Bundesliga-Absteiger ist damit nach drei Pflichtspielen der neuen Saison noch ohne Sieg. In einer ausgeglichen ersten Halbzeit agierten beide Mannschaften vor 11 779 Zuschauern vorsichtig und vermieden zu großes Risiko, dennoch hätten auch die Gäste in Führung gehen können. Bei der besten Chance von Hannover durch Marvin Ducksch rettete KSC-Verteidiger David Pisot unmittelbar vor der Pause noch kurz vor der Linie.

In der zweiten Halbzeit verdienten sich die Gastgeber von Trainer Alois Schwartz den Sieg, weil sie die kämpferisch bessere Mannschaft waren und Hannover gar nicht erst zum Spielaufbau kommen ließen.

Nach einem Ballverlust von Hannovers Mittelfeldspieler Edgar Prib ließ Grozurek dem früheren Nationaltorhüter Ron-Robert Zieler keine Chance. Dem Strafstoß ging ein Foul von Prib an KSC-Torjäger Marvin Pourié voraus. Zwischenzeitlich war ein Treffer von Lukas Fröde wegen Abseits nicht anerkannt worden (58.).

Stuttgart mit erfolgreicher Auswärtsfahrt in Rostock

Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart hat die erste Runde im DFB-Pokal glanzlos überstanden. Das Team von Trainer Tim Walter setzte sich am Montagabend beim Drittligisten FC Hansa Rostock mit 1:0 (1:0) durch. Stürmer Hamadi Al Ghaddioui (19. Minute) erzielte vor 24 000 Zuschauern im Ostseestadion das Siegtor für die Schwaben, die zuvor alle vier Vergleiche im DFB-Pokal gegen die Hanseaten verloren hatten.

Mit dem frühen Führungstor erwischten die Gäste, die auf Stammtorhüter Gregor Kobel (Hüftprellung) verzichten mussten, einen Start nach Maß. Der kurz zuvor eingewechselte Al Ghaddioui stand nach einer schnell ausgeführten Ecke völlig frei und hatte keine Mühe, nach einer Flanke von Daniel Didavi aus Nahdistanz einzuköpfen.

Hansa steckte den Rückschlag weg und hielt dagegen. Den Bemühungen fehlte es allerdings an spielerischer Präzision und Konsequenz, um die Stuttgarter Defensive ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Die beste Gelegenheit hatte noch Mittelstürmer John Verhoek, dessen Kopfball in der 60. Minute am linken Pfosten vorbei ging. Auch die stürmische Schlussoffensive brachte nichts mehr ein