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Gleich in der ersten Runde des DFB-Pokals haben die Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen und 1. FC Köln herbe Rückschläge hinnehmen müssen. Champions-League-Teilnehmer Leverkusen verlor am Samstag beim Drittliga-Aufsteiger und -Tabellenführer SV Elversberg verdient mit 3:4 (2:3). Die Kölner scheiterten im Elfmeterschießen beim Zweitliga-Tabellenführer Jahn Regensburg mit 3:4. Nach 90 und ebenso nach 120 Minuten hatte es 2:2 (1:2) gestanden. Regensburgs Held war Torwart Dejan Stojanovic, der den entscheidenden Elfmeter des Kölners Kingsley Ehizibue abwehrte.

Das ambitionierte Team von Bayer-Trainer Gerardo Seoane offenbarte in Elversberg erschreckende Schwächen in der Defensive. Die saarländischen Gastgeber sahen nach dem 4:2 durch Kapitän Kevin Conrad (74.) schon wie die Sieger aus. Leverkusens Torjäger Patrik Schick (89.) machte es mit seinem Anschlusstor noch einmal spannend. Doch Bayer fiel nichts mehr ein, um den starken Außenseiter noch in die Verlängerung zu zwingen.

HSV: Rettender Treffer in der Verlängerung

Zweitligist Hamburger SV mühte sich beim Drittliga-Aufsteiger SpVgg Bayreuth zu einem 3:1 (2:1, 1:1, 0:1) nach Verlängerung. Bis zur 83. Minute hatten die Gastgeber geführt. Dann rettete Ransford Königsdörffer den HSV mit seinem Treffer in die Extrazeit. Kapitän Sebastian Schonlau (97.) sorgte mit seinem Tor für Erleichterung bei den Hanseaten. Königsdörffer (111.) setzte den Schlusspunkt. Zwei Minuten später sah Bayreuths Alexander Groiß auch noch die Gelb-Rote Karte.

HSV-Ligakonkurrent Hansa Rostock scheiterte hingegen beim Nord-Regionalligisten VfB Lübeck mit 0:1 (0:0). Zweitligist 1. FC Heidenheim kam zu einem 2:0 (0:0) beim Bayern-Regionalligisten FC Illertissen. Überhaupt keine Probleme hatte Zweitligist SC Paderborn mit dem 10:0 (3:0) beim Oberligisten FC Einheit Wernigerode.

Zuvor hatte Bundesligist VfL Bochum mit dem 3:0 (2:0) beim Nordost-Regionalligisten FC Viktoria Berlin seine Pflicht erfüllt. Zweitligist FC St. Pauli verhinderte beim West-Regionalligisten SV Straelen in Duisburg mit dem glücklichen 4:3 (2:2) ein Aus.