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Günstige Autowäsche mit Hausmitteln

Fliegendreck und verschmutzte Felgen – Wer sein Auto wieder zum Glänzen bringen möchte, kann auf teure Reinigungsmittel zurückgreifen oder einige pfiffige und vor allem günstige Hausmittel ausprobieren. Autowäsche mit Nylonstrumpfhose und Zahnpasta – wir zeigen, wie’s geht.

21.08.2012 10:00 | 6:03 Min | © Sat.1

Autowäsche mit Zahnpasta

Verdreckte Autofelgen sind kein schöner Anblick. Um sie wieder strahlend sauber zu putzen, kann man entweder einen Felgenreiniger für etwa sechs Euro kaufen oder zu Zahnpasta und Zahnbürste greifen. Einfach Pasta auf die Bürste und die Felgen ordentlich einreiben. Der Vorteil des Hausmittels: Mit der Zahnbürste erreicht man auch schwierige Ecken, bei denen Lappen und Reiniger in der Regel kapitulieren müssen. Die feinen Schleifpartikel in der Zahnpasta sollen den eingebrannten und hartnäckigen Bremsstaub lösen, ohne die Autofelgen zu beschädigen – allerdings nur, wenn man eine weiche Zahnbürste verwendet. Ist die Pasta auf die Felgen aufgetragen, müssen sie lediglich noch abgewaschen werden. Das Ergebnis: glänzend rein – und das für nur zwei Euro.

Eine Nylonstrumpfhose für die Autowäsche?

Ein besonders hartnäckiges Problem wartet während der Autowäsche in der Regel auf der Frontseite des Pkws: Insektenrückstände. Vor allem im Sommer sprenkeln sie Motorhaube und Stoßstange des Autos. Viele versuchen dem Phänomen mit Insektenentferner-Mittel Herr zu werden. Doch das hat seinen Preis: um die zehn Euro kostet das Reinigungsmittel fürs Auto. Sehr viel billiger funktioniert die Reinigung mit einer handelsüblichen Nylonstrumpfhose. Sie muss lediglich mit Wasser befeuchtet werden und schon kann die Autowäsche beginnen. Ebenso wie beim Insektenreiniger ist bei der Strumpfhose zwar voller Körpereinsatz gefragt, doch das Ergebnis überzeugt: Das Auto ist wieder sauber.

Auch Äpfel helfen bei der Autowäsche

Nächste Station der Autoreinigung: die Scheiben. Um die Sicht bei Regen zu verbessern, empfiehlt es sich, Autoscheiben zu imprägnieren. Wer sich die rund sechs Euro für ein entsprechendes Imprägnier-Mittel sparen möchte, kann auch einen nur 30 Cent teuren Apfel zur Hand nehmen. Den Apfel in der Mitte teilen und die saubere, trockene Windschutzscheibe mit der aufgeschnittenen Seite abreiben. Die Frucht soll die Oberfläche der Scheibe versiegeln und vor Wasser schützen. Der Test mit einer Gießkanne beweist: Der Apfel zur Fahrzeugpflege funktioniert – auch, wenn die Wirkung nicht ganz so fein ist, wie die des teuren Spezialmittels. Unser Fazit: Hausmittel sind in Sachen Autowäsche nicht nur eine günstige, sondern auch eine sehr effektive Alternative.

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