Teufel Cinebase Soundbar – Testbericht & Review

Teufel Cinebase Soundbar im Test – Faktencheck

Lieferumfang:

- Cinebase Soundbar

- Netzkabel

- Fernbedienung

Optik und Aufbau: Teufel Cinebase Soundbar ist voluminös, aber dezent

Die Teufel Cinebase Soundbar ist mit 73 cm Breite, 41 cm Tiefe und einer Höhe von 11 cm nicht gerade klein. Kein Wunder, schließlich müssen in der Cinebase sechs Breitbandlautsprecher sowie zwei 13er-Downfire-Bässe Platz finden. Beim Design hat Teufel zwar nicht viel gewagt, aber mit den abgerundeten Ecken wirkt die Cinebase zumindest schlicht-elegant. Wichtiger als die Optik ist ja auch, ob die Teufel Cinebase Soundbar klanglich im Praxistest bestehen kann.

Anschluss und Bedienung: Teufel Cinebase Soundbar erspart lästigen Kabelsalat

Die Teufel Cinebase Soundbar wird direkt unter dem TV-Gerät aufgestellt, wobei maximal 55" TV- Geräte mit einer Höchstbelastung von 60 kg empfohlen werden. Via HDMI wird die Soundbar mit dem Fernseher verbunden. Aber Achtung: Das HDMI-Kabel ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat gekauft werden. Ansonsten besteht die Möglichkeit, über ein optisches Digitalkabel weitere Soundquellen wie Stereoanlage & Co. anzuschließen. Per Bluetooth und NFC lassen sich auch Smartphone, Tablet, Mac oder PC mit der Cinebase Soundbar von Teufel verbinden. Im Test verliefen Anschluss und Verbindung reibungslos, aber ein kleines Display zur Kontrolle wäre hilfreich gewesen, zumal manuell zwischen Fernseher und Bluetooth-Verbindung umgeschaltet werden muss. Davon abgesehen muss aber betont werden, dass die Teufel Cinebase Soundbar im Vergleich zu herkömmlichen 5.1-Systemen mit sechs separaten Lautsprechern extrem einfach anzuschließen ist und sehr viel störende Kabel im Raum erspart. Auch die Ausrichtung der Soundbar ist dank 3D Technologie sehr unkompliziert, lediglich ein entsprechender Abstand zu Wänden und Fenster ist empfehlenswert. Bleibt noch zu testen, wie die Cinebase im Klangtest abschneidet.

Klang: Die Teufel Cinebase Soundbar erzeugt einen sehr räumlichen Sound

Die Teufel Cinebase Soundbar wirbt damit, als High End-TV-Sounddeck den „besten Klang seiner Klasse“ zu bieten. Solche Superlative fordern beim Hörtest natürlich kritische Töne heraus. Aber das räumliche Klangbild ist überraschend gut und voll. Ob es tatsächlich einen 3D Klang erzeugt, bezweifeln wir aber, da die Töne im Vergleich zu einer 5.1-Anlage nicht wirklich von hinten oder von der Seite kommen. Aber dennoch entsteht ein sehr räumlicher Sound, der gerade bei Filmen und Games überzeugend rüberkommt. Besonders positiv macht sich die Sonic Emotion 3D Technologie bemerkbar, wenn sich der Hörer nicht unbedingt zentral oder frontal zur Soundbar befindet: Das Hörerlebnis ist praktisch überall im Raum überzeugend. Vor allem die tiefen Töne sind schön voll und angenehm, ohne zu dröhnen oder zu verzerren, wie das bei anderen Lautsprechern bei tiefen Bässen ja schnell der Fall sein kann. Sehr positiv: Die Teufel Cinebase bietet verschiedene Sonic-Emotion-Einstellmöglichkeiten, sodass je nach Geschmack und Klangquelle das gewünschte Klangerlebnis erzeugt werden kann – dezenter bei Nachrichten, effektvoller bei Filmen und Musik.

Fazit: Teufel Cinebase erzeugt ein volles und räumliches Klangbild

Die Teufel Cinebase Soundbar klingt vielleicht nicht ganz so raumfüllend wie eine 5.1-Anlage mit sechs Lautsprechern, aber das Klangbild ist durchaus überzeugend und schneidet auch im Vergleich, beispielsweise mit der Bose Solo 15 II Soundbar oder der Panasonic SC-HTE80 Soundbar, gut ab. Besonders vorteilhaft: Das Hörerlebnis ist praktisch überall im Raum sehr gut und kann über verschiedene Sonic-Emotion-Einstellungen den persönlichen Wünschen angepasst werden. Kleine Abzüge erhält die Teufel Cinebase, da die Bedienung ruhig etwas benutzerfreundlicher gestaltet werden könnte. Aber davon abgesehen, bietet die Teufel Cinebase ein raumfüllendes Klangerlebnis und erspart lästige Kabel und komplizierte Ausrichtung einzelner Lautsprecher.

Pro: Teufel Cinebase erzeugt raumfüllenden Sound ohne Kabelsalat

- raumfüllendes Klangerlebnis ohne zusätzliche Lautsprecher oder störende Kabel dank 3D Technologie

- selbst tiefe Töne verzerren nicht dank 13er-Downfire-Bässe

- externe Subwoofer sind nicht notwendig

- HDMI-Anschluss, optische Anschlüsse sowie Bluetooth-Konnektivität ermöglichen den einfachen Anschluss zahlreicher Soundquellen

- NFC-Kopplung funktioniert einwandfrei und erspart Paring oder Passwort eingeben

Contra: Die Cinebase von Teufel könnte in der Bedienung nutzerfreundlicher sein

- kein WLAN, sodass kein Streaming direkt über die Soundbar möglich ist (allerdings funktioniert die Bluetooth-Verbindung zu Smartphone oder PC einwandfrei, also nicht dramatisch)

- kein Display, sodass Lautstärke & Co per Gefühl reguliert werden müssen

- zwar können die Bässe reguliert werden, aber nicht die Höhen

- die Fernbedienung ist zwar funktional, aber vom Design schlichtweg nicht ansprechend

- HDMI-Kabel ist nicht im Lieferumfang enthalten