Beauty & Wellness

Hautcreme und ihre Inhaltsstoffe

01.12.2011 • 12:00

Titanium Dioxid, Formaldehyd oder apolare Silikonverbindungen –- diese Stoffe schmiert man sich täglich ins Gesicht. Die Gesundheitsreporterin zeigt, was in der Hautcreme steckt.

Mineralöl oder Sojaöl

Eine herkömmliche Hautcreme sollte Paraffine enthalten. Dies sind Mineralöle, die zur Schmierfähigkeit und Pflege dienen. Im Gegensatz dazu pflegt Bio-Kosmetik mit Sojaöl. Dieses dringt tiefer in die Haut ein als das Mineralöl aus der normalen Pflege und spendet mehr Feuchtigkeit.

Unbedenkliche Konservierungsstoffe

Damit sich in der Hautcreme nicht so schnell Keime vermehren, setzen Hersteller Konservierungsstoffe ein. Bestandteile wie Formaldehyd müssen immer deklariert werden. Ansonsten sind Konservierungsstoffe in einer Hautcreme aber unbedenklich. Die normale Kosmetik enthält Vitamin E als Konservierungsstoff, in der Bio-Creme steckt Tocopherol, das auch ein Vitamin E ist.

Hautcreme sauber halten

Um Hautcreme von Keimen fern zu halten, sollte man sie nicht mit dem Finger, sondern mit einem Spatel aus der Dose entnehmen. Außerdem hat jede Hautcreme ein Haltbarkeitsdatum, das auf der Packung stehen sollte. Neben Konservierungsstoffen können auch Duftstoffe die Haut reizen oder Allergien auslösen. Die Bezeichnung "hautverträglich“ ist allerdings kein allgemeingültiges Siegel.

Hautcreme mit UV-Schutz

Um die Haut noch besser vor Sonne zu schützen, sollte man Cremes mit UV-Schutz verwenden – vor allem im Sommer. Ein Lichtschutzfaktor von 15 ist optimal. Die im UV-Schutz enthaltenen Stoffe sind unbedenklich.

Hautcreme checken

Wer genau wissen möchte, welche Inhaltsstoffe in einer Hautcreme stecken, kann im Internet nach Testergebnissen suchen. Gelegentlich die Creme zu wechseln, tut der Haut übrigens gut.