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#Stars geben den Trend vor

Bereits 2014 zeigten sich zahlreiche Promi-Männer mit einem Herrendutt, dem sogenannten Man-Bun, in der Öffentlichkeit. Ungeachtet geschlechterspezifischer Rollenklischees bändigten Stars wie Boybander Harry Styles, Leinwandgröße Jake Gyllenhaal oder der geigende Schönling David Garrett die Mähne mit einem Gummiband.

Wie passt die Bibliothekarinnen-Frisur jedoch zu solch coolen Stars? Gar nicht, denn der „Man Bun“  hat mit seinem weiblichen Pendant nur die Technik gemein: Das lange Haar wird zum Zopf gebunden und dann um das Haargummi herumgelegt. Ansonsten wirkt der Männer-Dutt extrem lässig – heraushängende Strähnen oder ein schief gebundenes Haargummi gehören zum optischen Erscheinungsbild. Wesentlich weniger zottelig sieht die Friese von Matt Damon aus. Der trägt jetzt die Haare streng gebunden als Pferdeschwanz.

#Was hat es mit dem Männer-Zopf auf sich?

Während Frauen den „schnellen“ Dutt vor allem aus praktikablen Gründen tragen, ist der „Man Bun“ ein modisches Gegenmodell. Er soll cool und sicherlich auch etwas verwegen aussehen. Ein Look, der mit dem Bild des metrosexuellen Mannes, für den beim Blick in den Spiegel nur die Perfektion zählt, nicht mehr viel gemein hat. Ein Stück weit ist der männliche Zopf auch Statement für eine männliche Rebellion, die sich vom stereotypischen Schönheitsideal abkehren will.

#Gebundene Haare im Wandel der Zeit

Geschichte wiederholt sich – das scheint auch für Modefrisuren zu gelten. Wer Anfang der Neunziger Jahre als Mann einzigartig sein wollte, trug die langen Haare im Pferdeschwanz gebunden. Anders kann aber nur der sein, der sich auch von den anderen unterscheidet. Schnell wurde die Trend-Frisur damals zum Mainstream – und schließlich war die volle Haarpracht nur noch in Metaller-Kreisen und bei Männern, für die Mode ein Fremdwort war, zu sehen.

Nun steht der Pferdeschwanz kurz vor seinem Revival. Dabei wurde der Trend bereits vor einigen Jahren von einer Style-Ikone wiederentdeckt. Wer könnte das gewesen sein? Natürlich David Beckham. Wirklich salonfähig ist die Frisur jedoch erst seit Kurzem wieder.

Angeber-Fact: Dass Stars wie Matt Damon und David Beckham in ihrem Alter noch einen Zopf tragen können, ist sicherlich auch ihren guten Genen zu verdanken. Laut Statistik leiden 40 Prozent aller Männer und 20 der Frauen unter anlagebedingtem Haarausfall . Vom vollständigen Verlust der Kopfbehaarung sind hingegen nur 2 Prozent des vermeintlich starken Geschlechts betroffen. 

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