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#Schwangerschaftsfreude groß

Als Karen Wollman von ihrer Schwangerschaft erfährt, ist ihre Freude groß. Es ist ihr drittes Kind, Familienglück perfekt. Schnell steht der Babyname fest: Der Junge soll Renner heißen.

#Erste Untersuchungen kündigen Probleme an

Schon kurze Zeit später folgt die Ernüchterung. Renner hat das Down-Syndrom. Noch dazu ist sein Körper ist voll mit Wassereinlagerungen. Die Ärzte machen die Familie auf das Schlimmste gefasst: Vermutlich muss die Mutter mit einer Totgeburt rechnen.

#Das Baby kommt

In der 35. Schwangerschaftswoche wird das Kind geholt – per Kaiserschnitt. Die Anspannung ist groß. Als das Kind das Licht der Welt erblickt, ist es komplett still. Das Baby schreit nicht. Doch dann entdecken die Ärzte, dass Renner ganz leise atmet.

#Ab auf die Intensivstation

Schnell wird das Kind aufgrund der kritischen Lage auf die Intensivstation gebracht. Schon kurze Zeit später kommen die Ärzte mit der vernichtenden Nachricht: Sie können das todkranke Kind nicht retten. Er ist voll mit Wasser und seine Nieren sind zu schwach.

#Mutter handelt intuitiv

Wie heißt es so schön – eine Mutter weiß, was das Beste für ihr Neugeborenes ist. Karen hat nur einen Wunsch: Sie will ihr Kind im Arm halten. Was dann passiert, hätte niemand für möglich gehalten.

#12 Stunden...

...hatten die Ärzte dem neugeborenen Jungen gegeben. Doch was die Ärzte nach vier Stunden im Arm der Mutter bei dem Kind feststellen, ist ein Wunder. Seine Werte verbessern sich stetig. Es überlebt die Nacht und mit jedem Tag geht es dem kleinen Renner besser.

#Ein Wunder

Ohne es genau zu wissen, wie dies medizinisch möglich ist, rettet Karen ihrem Kind das Leben. Heute ist das Wunderbaby schon zwei Jahre alt – und gesund. Wirklich erstaunlich, was passieren kann, wenn eine Mutter ihren Instinkten folgt.

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Angeber-Fact: Körperliche Nähe der Mutter ist sehr wichtig und hat schon im manchen Fällen das Leben kleiner Neugeborener gerettet. Die Methode, dass Frauen im Schaukelstuhl ihr Kind auf der Brust wiegen, nennt sich Känguru-Methode. Gerade bei Frühchen ist das sehr wichtig, um schnell zu genesen. Warum? Ganz eindeutig sind die Ursachen nicht geklärt. Fest steht jedoch, dass die Körperwärme und die enge Verbindung eine große Rolle in diesem Prozess spielt.

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