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#Internet als Inspiration

Früher wälzten Eltern vor der Geburt ihres Babys dicke Namensbücher, doch moderne Mütter und Väter suchen im World Wide Web nach Inspiration. Das Überraschende dabei: Als Anregung für den Vornamen dienen nicht etwa andere User oder einschlägige Namens-Portale, sondern neuerdings auch Instagram-Funktionen.

#Filter als Vorname

Das US-amerikanische Portal „BabyCenter“ veröffentlichte diese Woche eine Liste der 100 beliebtesten Babynamen in den Staaten. Während sich auf Platz eins mit Sophia und Jackson noch ganz „normale“

Namen wiederfinden, lösen einige der hinteren Positionen in den Vornamen-Charts bei konservativen Gemütern ein Kopfschütteln aus. Bei den Jungs schafften es dieses Jahr Lux, Amaro, Reyes, Hudson und Kelvin unter die Top 100 – allesamt Namen von Foto-Filtern auf Instagram. Ein ähnliches Phänomen lässt sich bei den Mädchen beobachten. Hier sind die Namen Valencia, Willow und Juno besonders beliebt.

#Generation Instagram

Junge Eltern haben die einfachen Bildbearbeitungsfunktionen von Instagram augenscheinlich so lieb gewonnen, dass sie ihren Nachwuchs darauf tauften. Laut der Chefredakteurin von „BabyCenter“ ist es das erste Mal, dass eine Technologie als Inspiration für die Namensgebung von Babys dient. Nicht alle der bislang 40 angebotenen Filter erfreuen sich bei frischgebackenen Eltern so großer Beliebtheit wie Lux und Co. Aber vielleicht schaffen es Inkwell und Mayfair Brannan ja 2016 in die Top 100.

Angeber-Fact: Eltern lassen sich nicht nur von Social Media, sondern auch gern von TV-Serien inspirieren. Im vergangenen Jahr kamen in England gleich mehrere Khaleesis zur Welt – ein Herrschertitel aus dem Fantasy-Epos „Game of Thrones“.