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#Ein tragischer Autounfall

Über der Geschichte der Familie liegt ein dunkler Schatten. Als Brittany zwölf Jahre alt war, gerieten ihr Vater und ihr Bruder in einen schweren Autounfall. So schwer, dass ihr Bruder nicht überlebte. Ihr Vater kam schwer verletzt ins Krankenhaus , wo die Ärzte einen Genickbruch feststellten. Glücklicherweise konnte sein Leben gerettet werden, nicht aber sein Gefühl in der unteren Körperhälfte. Ab diesem Zeitpunkt war er querschnittsgelähmt und an den Rollstuhl gebunden.

#Die Liebe zum Tanz

Brittanys Vater gehörte zu den wenigen Männern, die total tanzvernarrt waren. Umso schwerer für ihn, seine Beine nicht mehr eigenständig bewegen zu können. Er schloss mit dem Gedanken ab, sich jemals wieder zur Musik zu bewegen. Bis zu dem Tag, an dem seine Tochter heiraten sollte.

#Die Hoffnung stirbt zuletzt

Nach Brittanys Verlobung wünschte die sich nämlich nichts sehnlicher, als mit ihrem Vater einen traditionellen Hochzeitstanz vor ihren Gästen aufzuführen. Also machte sie sich auf die Suche nach einem Choreographen, der sich ihren erschwerten Bedingungen annehmen würde. Und sie wurde fündig!

#Darf ich bitten?

Brittanys Vater reagierte zunächst zögerlich. Er hatte Angst, dass das Tanzduett albern aussehen würde. Als seine Tochter ihm jedoch eröffnete, wie viel ihr daran liege, konnte er sich überwinden. Und sie begannen, hart zu trainieren. Am Hochzeitstag war es schließlich soweit. Von ihrem Vater geführt, schwebte Brittany über die Tanzfläche. Dem Nachrichtenportal „Daily Mail Online” berichtete sie: „Wisst ihr was? Wir haben den Dancefloor gerockt!”

#Ein echter Hingucker

Recht haben sie. Zu ihrem Lieblingssong „I Hope You Dance” lieferten die beiden eine einmalige Performance ab. Als die Musik verstummte, brach das Publikum in Applaus aus. Welch ein magischer Moment! Mit ihrem Rollstuhltanz begeisterten die beiden aber nicht nur die Hochzeitsgesellschaft, sondern –dank Video – inzwischen auch die Internetgemeinde. Lasst euch verzaubern!

Angeber-Fact: Um das Leben von Rollstuhlfahrern zu erleichtern, wird fortwährend geforscht. Eine gleichermaßen kuriose wie geniale Idee: ein Zungenpiercing, mit dessen Hilfe der Rollstuhl gesteuert werden kann. Die Bedienung des „Joysticks” soll Studien zufolge sehr gut und schnell von Betroffenen erlernt werden können.

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