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Familie

Erziehungsstile: Das passende Modell

11.04.2013 • 10:00

Egal, für welchen der Erziehungsstile Sie sich letztendlich entscheiden, Sie sollten die Entwicklung Ihres Nachwuchses immer aktiv fördern. Wenn mal nicht alles rund läuft, gilt es, Ruhe zu bewahren.

Der autoritäre und demokratische Erziehungsstil

Erziehungsstile lassen Ihrem Kind mal mehr und mal weniger Freiheit: Beim autoritären Stil hat Ihr Kinder allerdings keine eigenen Rechte. Sie geben immer den Ton an, egal, ob Sie einen Teenager oder ein Kleinkind vor sich haben. Eine eigene Meinung wird den Kindern nicht zugestanden – Eigeninitiative ist sogar unerwünscht. Während der Pubertät bei Jungen und Mädchen kann das zu einer Menge Reibereien führen und nicht nur deswegen ist der Stil in Deutschland eher unbeliebt.

Beim demokratischen Erziehungsstil bringen sich Ihre Kinder hingegen aktiv ein und vertreten ihre eigenen Meinungen. Eltern müssen sich deshalb immer bemühen, einen Kompromiss bei Konfliktsituationen zu finden, allerdings wird so auch das eigenverantwortliche Handeln Ihres Sprösslings gefördert.

Laissez faire und egalitärer Stil

Bekannte Erziehungsstile können noch mehr Freiheiten bieten, wie beispielsweise das Laissez-faire-Modell. Ihr Kind kann tun und lassen, was es will, es gibt keine Regeln. Dadurch kann allerdings auch eine starke Unsicherheit entstehen. Das egalitäre Modell stellt hingegen alle Familienmitglieder auf eine Stufe. Sie und Ihr Kinder haben dieselben Rechte – allerdings gleichzeitig auch dieselben Pflichten.

Die Mischung macht‘s

Erziehungsstile grenzen sich im Alltag für gewöhnlich nicht so stark voneinander ab wie in der Theorie. Die entsprechende Situation erfordert meist eine ganz bestimmte Gegenreaktion. Geben Sie Ihrem Kind aber immer ausreichend Raum, um die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln – physische oder psychische Gewalt ist dabei absolut tabu. Diplom-Pädagogin und Super-Nanny Katharina Saalfrank hat im Video zudem noch ein paar Tipps parat.