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#Betreuer sind nach wie überfordert

Zu viele Kinder, zu wenig Personal: Das ist in deutschen Kitas nach wie vor das größte Problem, wie nun eine Studie der Bertelsmann-Stiftung einmal mehr belegt. Eine besonderes große Schere bezüglich der Betreuungs-Qualität ist dabei zwischen den neuen und alten Bundesländern erkennbar.

#Osten schneidet schlecht ab

Im Durchschnitt muss sich ein Erzieher in Sachsen um durchschnittlich 6,5 Kinder kümmern – damit hat das Bundesland den schlechtesten Personalschlüssel in ganz Deutschland. Nicht wesentlich weniger entlastet sind Betreuer in Sachsen-Anhalt mit 6,4, in Brandenburg mit 6,3, und in Mecklenburg-Vorpommern mit 6 Kindern. Ebenfalls im unteren Drittel der Tabelle vertreten: Berlin. In der Hauptstadt muss jeder Betreuer im Schnitt 5,9 Kinder versorgen.

#Baden-Württemberg hat die besten Werte

Die bestmögliche Betreuung erhalten Kinder in Baden-Württemberg. Erzieher müssen sich in diesem Bundesland im Schnitt nur um 3,1 Kinder kümmern, knapp gefolgt von Bremen mit 3,4 und Rheinland-Pfalz mit 3,5. Schlusslicht im Westen ist übrigens Hamburg mit einem Betreuungsschlüssel von 5,1.

Angeber-Fact: Wer Betreuer und auf der Suche nach einem Arbeitsplatz ist, könnte sein Glück vielleicht in Nordrhein-Westfalen finden. Dort liegt der Fehlbedarf von Kita-Fachkräften bei über 6.000 – so viel wie in keinem anderen Bundesland.

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