- Bildquelle: pixabay.com © pixabay.com

#Ursachen fürs Schwänzen herausfinden

Sobald der Verdacht besteht, dass euer Kind die Schule schwänzt, solltet ihr das Gespräch. Wichtig dabei: Macht ihm keine Vorwürfe – und sprecht auch keine Drohungen aus! Eine Kürzung des Taschengeldes oder die Versetzung aufs Internat ist der falsche Weg. Das würde bestenfalls die Symptome, nicht aber das eigentliche Problem lösen. Es gibt immer einen Grund dafür, warum der Nachwuchs lieber im Einkaufszentrum abhängt als im Klassenzimmer dem Lehrer lauscht. Hört ihm also zu!

#Mobbing ernst nehmen

Kommt beim Gespräch heraus, dass euer Kind von den Mitschülern gemobbt wird und daher die Schule schwänzt, solltet ihr den Klassenlehrer aufsuchen – so könnt ihr vielleicht einen Einblick gewinnen, was wirklich im Klassenzimmer vor sich geht. Lässt sich trotzdem keine Lösung finden, sollte gemeinsam über einen Schulwechsel nachgedacht werden. Denn: Mobbing kann Kinder sogar in eine Depression  stürzen.

#Verständnis zeigen

Auch wenn das Kind als Grund fürs Schulschwänzen angibt, sich im Unterricht zu langweilen, solltet ihr euch für einen Moment in seine Rolle hineinversetzen. Mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal die eine oder andere Stunde geschwänzt? Gleichzeitig ist es wichtig, dem Kind klarzumachen, dass bei hohen Fehltagen den Eltern Bußgelder aufgedrückt und im schlimmsten Falle das Sorgerecht entzogen werden kann – im Heim oder bei Pflegeeltern landen, das will der Sprössling mit Sicherheit nicht.

Angeber-Fact: Das Schulschwänzen ein ernsthaftes Problem hierzulande ist, verdeutlichen diese Zahlen: Laut einer Studie des kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen meiden gut zwölf Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland regelmäßig den Gang ins Klassenzimmer.

Die neuesten Artikel im Kinder-Ratgeber

Alles zum Thema Kinder

Noch mehr Artikel über Kinder

Kinder-Ratgeber: Die besten Videos