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#Deutsche Krebshilfe fordert Rauchverbot.

Ein erhöhtes Krebsrisiko besteht bei Jugendlichen nicht nur, wenn sie selbst rauchen , auch das passive Einatmen von verbranntem Tabak ist sehr gesundheitsgefährdend. Daher fordert nun die Deutsche Krebshilfe ein gesetzliches Rauchverbot für Autofahrer, die mit Kleinkindern unterwegs sind. Der Gesetzesvorschlag schließt auch den Konsum von E-Zigaretten  mit ein.

#Passivrauchen ist eine ernstzunehmende Gefahr

Die Forderung der Deutschen Krebshilfe kommt nicht von ungefähr. Laut Statistik sterben jährlich 3300 Menschen an den Folgen von Passivrauchen. Da Kinder besonders gefährdet seien, appelliert die Deutsche Krebshilfe besonders an die Eltern, nicht in der Gegenwart ihrer Kids zu rauchen – und schon gar nicht im Auto. Dort können die Kinder den gefährlichen Dämpfen nicht entkommen.

#Andere Länder machen es vor

In Bezug auf das Anti-Tabak-Gesetz sind unsere französischen Nachbarn schon einen Schritt weiter. Seit April 2015 ist das Rauchen in Automobilen neben minderjährigen Mitfahrern verboten. Gleiches gilt ab dem 1. Oktober auch in England. Etwas lockererer ist die Reglung in Griechenland. Dort darf in Autos geraucht werden, wenn das Kind älter als zwölf Jahre ist.

Angeber-Fact: Warum brauchen wir hierzulande so lange, bis ein Gesetz durchgesetzt wird? Das könnte damit zu tun haben, dass der deutsche Gesundheitsschutz eine Sache der Länder ist – bundesweite Gesetzeserlasse bleiben nach wie vor Ausnahme. So zum Beispiel das allgemeine Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen.

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