Familie

Was bedeutet Pfingsten?

18.05.2015 • 10:00

Miteinander sprechen, egal, woher man kommt - einander verstehen: Auch das ist Pfingsten. Aus Menschen, die einander fremd sind, wird eine starke Gemeinschaft.

Wann ist Pfingsten?

Diese Frage haben sich schon viele gestellt. Tatsächlich findet Pfingsten jedes Jahr genau 49 Tage nach dem Ostersonntag, also am 50. Tag des Osterfestkreises, statt. Daher stammt auch der Name „Pfingsten“ – er rührt vom griechischen Begriff „Pentekoste“ her. Seine Bedeutung: so viel wie „der Fünfzigste“.

Pfingsten: Das ist seine Bedeutung

Aber warum feiert man eigentlich Pfingsten? Neben Ostern und Weihnachten ist Pfingsten das Fest mit der größten Bedeutung im Christentum. Das „Fest des Heiligen Geistes“ kennt man bereits seit Ende des 4. Jahrhunderts. Seinen Ursprung hat es in dem jüdischen Erntedankfest „Schawuot“.

Laut biblischer Apostelgeschichte soll den Jüngern um Jesus Christus in Jerusalem einst das „Pfingstwunder“ widerfahren sein, als sie sich versammelt hatten, um das Erntedankfest zu begehen.

Plötzlich konnten die Jünger andere Sprachen sprechen und verstehen. Der Heilige Geist habe sie mit dieser Gabe beschenkt, heißt es in der Überlieferung.

Die Jünger erhielten daraufhin den Auftrag, das Evangelium auf der ganzen Welt zu verbreiten. Die christliche Missionierung begann. Deswegen sprechen viele von diesem Tag auch als "Geburtstag der Kirche".

Bräuche werden immer weniger gepflegt

Neben seiner Bedeutung als Geburtsstunde der Kirche ist Pfingsten vielen vor allem als Feiertag ein Begriff. Bräuche, wie zum Beispiel Aufstellen eines Pfingstbaumes oder das Ausrichten eines Pfingstfeuers, sind stark regional geprägt und geraten immer mehr in Vergessenheit.