- Bildquelle: pixabay © pixabay

#Kaugummi kauen

Eine einfache Sofort-Maßnahme ist es, Kaugummi zu kauen. Dadurch regt ihr den Speichelfluss an und haltet die aggressive Säure von der Speiseröhre fern. Die Sorte des Kaugummis spielt dabei übrigens keine Rolle.

#Viel Trinken

Ähnlich verhält es sich mit dem Trinken. Leichte Beschwerden lassen sich ganz einfach herunterspülen. Trinkt ihr also viel klares und stilles Wasser, transportiert ihr die Magensäure dahin, wo sie herkommt – und wo sie keine Beschwerden verursacht. Geeignet sind auch Kräutertees wie Fenchel oder Kamille. Von Softdrinks, Fruchtsaft, Alkohol oder Kaffee solltet ihr hingegen die Finger lassen, denn sie fördern die Produktion von Magensäure und damit auch das Sodbrennen.

#Sauerkraut und Kartoffeln

Kartoffeln bestehen aus sehr viel Stärke – und die hilft im Akutfall, Magensäure zu binden. Aber auch Sauerkraut soll für sofortige Linderung sorgen. Einige Gabeln rohes Sauerkraut gelten als perfektes Hausmittel gegen Sodbrennen. Wer jedoch zu Blähungen neigt, sollte womöglich lieber zu den Kartoffeln greifen.

#Milch, Haferflocken, Quark

Zudem sorgt eine kleine Haferflocken-Mahlzeit für schnelle Besserung. Mischt dafür einfach ein paar Esslöffel Magerquark mit Haferflocken und einem Glas Milch und genießt diese Zwischenmahlzeit. Das viele Eiweiß dämmt die Bildung von Magensäure ein – und ihr könnt bald schon wieder genüsslich schlemmen.

#Im Bett umherrollen

Das klingt kurios, gilt aber als Geheimtipp. Bei den sogenannten Rollkuren soll der Magen bestmöglich mit heilender Flüssigkeit benetzt werden. Trinkt dafür auf leeren Magen eine Tasse Kamillentee und legt euch für fünf Minuten auf den Rücken. Trinkt dann weitere Schlucke und rollt euch auf die rechte Seite. Dann wieder trinken und ab auf den Bauch. Mit der linken Seite schließt ihr die Kur ab. Macht ihr diese Übung regelmäßig, wird es euch eure Magenschleimhaut danken.

Angeber-Fact: Sodbrennen gilt als Wohlstandskrankheit. Innerhalb der letzten zehn Jahre und mit dem Überfluss an vorhandenen Lebensmitteln hat sich die Zahl der Betroffenen verzehnfacht.