- Bildquelle: Flickr/Peter Zuco © Flickr/Peter Zuco

#1 Fürs Leben gezeichnet

Narben holt man sich im Krieg, bei Unfällen – oder der Geburt. Durch die Trennung der Nabelschnur wird ein Narbengewebe hinterlassen, woraus sich der Bauchnabel formt. Im Grunde handelt es sich bei dem Krater also um eine vernarbte Verletzung.

#2 Ein versteckter Bakterienherd

67: So hoch ist die durchschnittliche Anzahl Bakterienarten in der kreisförmigen Aushöhlung, die sich Bauchnabel nennt. Beeindruckend eklig!

#3 Zeit heilt alle Piercing-Wunden

Sechs Monate – so lange muss das Bauchnabel-Piercing, nachdem es gestochen wurde, trocken und sauber gehalten werden. Andernfalls kann es leicht zu Infektionen kommen. Sonst drohen Rötungen, Schwellungen und allergische Reaktion .

#4 Woher kommen diese Fussel?

Eine Frage, der sich Karl Kruszelnicki 2001 annahm und im Rahmen einer Forschung zum Ergebnis kam: Die Bauchnabelfussel bestehen aus losen Kleidungsfasern und abgestorbenen Hautzellen. Ein echtes Flusensieb also, dieser Bauchnabel.

#5 Der Ekel-Krater

Wenn ihr gerade eurer Essen vor euch stehen habt, esst erst zu Ende, bevor ihr weiterlest. Bereit? Unter dem Namen „Selfmade“ stellte eine Künstlergruppe einen Käse der besonderen Art her. Die Zutaten: Bakterien, die auf Armen, Zehen, Mündern und – ihr werdet es erahnen – Bauchnabeln gefunden wurden.

#6 Zeig mir deinen Bauchnabel, Baby!

Für den einen nur eine hässliche Narbe, für einige wenige eine Quelle der Lust. Tatsächlich gibt es ihn, den Bauchnabel-Fetisch, wie eine 1975 veröffentlichte Studie zeigte. Übrigens: Omphaloskopie ist der Fachbegriff für Bauchnabel-Bessenheit. Manche Dinge muss man wirklich nicht wissen.

#7 Mann sammelt 26 Jahre Fussel

Wir erinnern euch nur ungern an die Sache mit den Fusseln, aber das müssen wir noch los werden: 2000 stellte Graham Barker einen unglaublichen wie ekligen Weltrekord auf. Er ist der Mann mit der größten Fussel-Sammlung.

Angeber-Fact: 67 Bakterien-Arten bewohnen IM DURCHSCHNITT den menschlichen Bauchnabel – so viel wisst ihr bereits. Das eigentlich spannende Detail haben wir euch bis jetzt aber vorenthalten. 2.368 verschiedene Gattungen der Kleinstlebewesen wurden bisher in Bauchnabeln gefunden. Wie vielfältig Mutter Natur doch ist!