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Hat die Fichte Angst, fliegen die Pollen

Wenn eine Fichte in kürzeren Abständen stark blüht, nennen Biologen dieses Phänomen „Angstblüte“. Der vermehrten Pollenbildung können mehrere Ursachen zugrunde liegen. Darunter fallen Wasserknappheit, lange Kälteperioden oder Nährstoffmangel. Aber auch wenn eine mögliche Vollmast folgt, neigt die Fichte dazu, zuerst viele Pollen zu bilden. Unter Vollmast versteht man dabei die Entwicklung vieler Zapfen. Zwischen April und Juni steht die Fichte in der Blüte. Zu einer Vollmast kommt es aber nur alle drei bis vier Jahre – je nach Wetterlage. Der Raum, in welchem der Baum wächst, profitiert von der Vollmast, da Tiere sich von den Zapfen ernähren können und sich neue Samengenerationen bilden. Gleichzeitig ist der Baum aber geschwächt und empfänglich für Schädlinge wie Borkenkäfer.

Fichtenpollen: Keine Gefahr für Allergiker

Allergiker müssen sich vor der gelben Pollen-Schar nicht fürchten. Die Fichte gehört zu den windbestäubenden Pflanzen. Das heißt, sie muss eine immense Menge an Pollen produzieren, um die Bestäubung zu garantieren. Meistens sind Pollen, die so verteilt werden, sehr klein, da sie vom Wind übertragen werden müssen und nicht von Insekten. Die der Fichte haben allerdings eine große Struktur. Durch diese Größe kann der Blütenstaub den Allergikern nichts anhaben.