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#US-Uni analysiert Essverhalten

Im Rahmen einer Untersuchung der Cornell University in Ihtaca im Bundesstaat New York ließen Wissenschaftler 105 Personen über zwei Wochen hinweg regelmäßig in einem italienischen Restaurant essen. Dabei wurde beobachtet, wie viel die Probanden aßen und welches Geschlecht der Tischnachbar hatte. Das Ergebnis der Studie überrascht.

#Männer verdrücken in Anwesenheit von Frauen mehr

Männer, die beim Essen neben einer Frau saßen, verspeisten durchschnittlich 96 Prozent mehr Pizza und 86 Prozent mehr Salat als männliche Testpersonen, die alleine oder neben einem anderen Mann aßen. An dieser Stelle könnte man natürlich meinen, dass es ganz normal sei, in Gesellschaft von Freunden oder des Partners mehr zu essen. Doch die Forscher stellten auch fest, dass Frauen sich in ihrem Essverhalten nicht vom Geschlecht des Tischnachbarn beeinflussen ließen.

#Essen, um Eindruck beim anderen Geschlecht zu schinden

Die US-Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Überessen Teil eines archaischen männlichen Imponiergehabes sei. Laut Studienautor Kevin Kniffin sei das auch der Grund, warum bei Essenswettbewerben fast nur Männer teilnehmen.

Angeber-Fact: Erst kürzlich wurde in der Fachzeitschrift „Social Science & Medicine“ eine Studie veröffentlicht, die besagt, dass Paare aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien im Vergleich zu Singles einen höheren Body-Mass-Index aufweisen.