- Bildquelle: Fotolia - Photographee.eu © Fotolia - Photographee.eu

#Wenn die Hormone verrückt spielen

Prämenstruelles Syndrom – so nennt man die Beschwerden, die beim Eintreten der Regelblutung aufkommen. Und offensichtlich haben auch Männer einen homornellen Zyklus, der sich an ihrer körperlichen und emotionalen Verfassung  bemerkbar macht. Das ergab nun eine Befragung des Onlineportals „VoucherCloud“.

#Ähnliche Symptome wie bei weiblicher Periode

26 Prozent der befragten Männer gaben an, Beschwerden zu haben, die dem prämenstruellen Syndrom ähneln. 56 Prozent der Herren leiden monatlich wiederkehrend unter Reizbarkeit, 51 Prozent unter starker Müdigkeit,  47 Prozent unter Heißgungerattacken und 43 Prozent unter übermäßiger Empfindlichkeit. Zudem käme es bei vielen Männern in einem bestimmten Zeitfenster auch zu Minderwertigkeitskomplexen, die sich im Gefühl der Aufgedunsenheit und dem Umgang mit dem eigenen Gewicht äußern würden.

#Gibt also die männliche Menopause?

Ja, das ergaben auch ältere Untersuchungen zu männlichen Hormonen. Zwar würde es natürlich nicht zur Menstruation kommen, Stimmungsschwankungen in der Herrenwelt sind hingegen wissenschaftlich erwiesen. Zu den launischen Phasen käme es vor allem bei Männern ab einem Alter von 50 Jahren. Warum? Weil der Testosteronspiegel dann kontinuierlich sinkt und dabei das Oxytocin-Hormon verstärkt  ausgeschüttet wird. Also, liebe Frauen: Wenn der Mann wieder schlechte Laune hat, zeigt doch bitte ein wenig Verständnis.

Angeber-Fact: Landläufig wird Oxytocin auch als Treue- oder Kuschelhormon bezeichnet – und das aus gutem Grund. Nach dem Sex trägt der Oxytocinschub bei beiden Partnern zum Gefühl der Verbundenheit bei und sorgt zudem für eine verstärkte Sensibilität.