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#Schlapp, antriebslos, müde

Nicht wenige Menschen werden in der dunklen Jahreszeit von einer Winterdepression übermannt. Sie fühlen sich schlapp, kommen morgens kaum aus dem Bett und sind niedergeschlagen. Psychologen haben in dieser Jahreszeit Hochsaison und helfen ihren Patienten mitunter mit Antidepressiva aus – doch das ist gar nicht nötig, sagen viele Experten.

#Licht gegen die miese Laune

Der Grund, warum die Stimmung bei einigen Menschen im Winter kippt, ist der Lichtmangel. Evolutionär gesehen fällt der Mensch so in eine Art Winterschlaf. Die Depression macht passiv – und schaltet den Körper in den Energiesparmodus. Das, was Menschen also wirklich brauchen, sind keine Medikamente, sondern Licht.

#Ab ins Solarium?

Die Sonnenbank erscheint da manch einem als Retter in der dunklen Not – ein Trugschluss! Die Röhren geben nämlich nur UV-Strahlen ab, nicht aber das für uns normale, sichtbare Licht, das die Stimmung hebt. Nichtsdestotrotz empfinden viele Sonnenanbeter den Besuch im Solarium als wohltuend, weil sie bei der Wärme einfach 10 bis 20 Minuten abschalten können.

#Lichttherapie starten

Wollt ihr wirklich etwas gegen den Winterblues tun? Dann integriert Spaziergänge in euren Alltag. Hier tankt ihr zumindest etwas Licht und bringt euren Kreislauf in Schwung – genau richtig im Winter. Für schwerwiegendere Fälle empfiehlt sich eine professionelle Lichttherapie oder zumindest der Kauf einer Tageslichtlampe. Diese könnt ihr beispielsweise morgens auf euer Gesicht scheinen lassen und so eine ordentliche Portion Licht aufnehmen.

Angeber-Fact: Der Besuch der Sonnenbank ist mit Vorsicht zu genießen. Eine Studie hat gezeigt, dass das Hautkrebsrisiko durch regelmäßige Solarium-Sessions um 20 Prozent steigt.