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#Wer hat's erfunden?

Die als eher prüde geltenden Amerikaner! Die ersten Kondome bestanden aus Stoff und erfüllten ihren Job entsprechend eher schlecht als recht. Das Präservativ, das diesen Namen auch verdient, entwickelte der US-amerikanische Erfinder Charles Goodyear. Er entdeckte, dass man durch Vulkanisierung aus Kautschuk Gummi herstellen konnte, und produzierte so 1855 das erste Gummi-Kondom.

#Verbrauch in Deutschland

Safety first: Daran scheinen sich die Deutschen zu halten. Denn immerhin werden in der Bundesrepublik 340 Kondome verbraucht – und zwar pro Minute. Pro Monat kommt so ein stolzer Verbrauch von knapp 15 Millionen zusammen.

#Wer kauft Kondome?

Wer fühlt sich für die Verhütung verantwortlich – Mann oder Frau? Zumindest wenn mit dem Präservativ verhütet wird, kümmern sich augenscheinlich mehr Männer um ausreichend Vorrat. 60 Prozent der Kondome werden von den Herren der Schöpfung gekauft. 

#Sex als olympische Disziplin

Während der Olympischen Spiele geht es nicht nur auf dem Sportplatz oder der Skipiste heiß her. Zumindest wurden bei den Spielen 2014 in Sotchi 100.000 Kondome an die Teilnehmer verteilt – 35 pro Athlet. Ob alle verbraucht wurden, ist hingegen nicht bekannt.

#Qualitätsfragen

Seit 1981 gibt es in Deutschland ein Qualitätssiegel für Kondome. Das DLF-Gütesiegel zeigt unter anderem an, dass das Kondom auf Dichtigkeit und Dehnbarkeit getestet wurde.

#Auf die Größe kommt es an

Standardkondome sind 52 mm breit, während XXL-Kondome 56 mm weit sind. Lümmeltüten der internationalen Norm EN ISO 4074 müssen zudem mindestens 16 cm lang sein. Nach der deutschen DIN EN 600 von 1996 müssen Kondome hingegen mindestens 17 cm Länge aufweisen.

Angeber-Fact: Seit 1990 gibt es auch ein Kondom für die Frau. Das Femidom soll ebenfalls sowohl einer Schwangerschaft vorbeugen als auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen.