Ratgeber

Meditation einfach lernen und das Leben intensiver genießen

Meditation für Anfänger

Unser Alltag besteht nicht selten aus sehr viel Stress. Der Job, die Familie, der Haushalt, ja sogar unser Freizeitprogramm – sie alle verlangen uns viel ab. Ein normaler Tag in unserem Leben ist vollgestopft mit Aufgaben und Terminen. Haben wir einmal etwas Zeit für uns, können wir uns oft trotzdem kaum von unserem vollen Terminplan lösen, ständig denken wir über die nächste Aufgabe oder den nächsten Termin nach. Damit verlangen wir sehr viel von Körper und Geist. Viele Menschen kommen irgendwann an einem Punkt an, an dem sie sich vollständig überfordert fühlen. Bevor Sie diesen Punkt erreichen, sollten Sie über einen effektiven Ausgleich und sinnvolle Auswege aus dem hektischen Alltag nachdenken. Ob regelmäßige Wellness-Wochenenden, Achtsamkeitstagebücher  oder Dankbarkeitstagebuch, es gibt viele Möglichkeiten, sich selbst zu motivieren.

Meditierende Frau im Chaos
Schon kurze Meditationen bringen Ruhe in den hektischen Alltag. © iStock

Ein ganz einfacher Weg, sein Leben zu entstressen, ist die Meditation. Jeder kann sie lernen, sie ist überall möglich und man braucht weder Geräte noch sonderlich viel Zeit. Meditieren können Sie bei der Arbeit, im Bus oder auch zu Hause, wenn Sie erst einmal wissen, wie es geht.

Die Bedeutung der Meditation

Das Wort Meditation hat seine Wurzeln im Lateinischen (übernommen aus dem Altgriechischen) und bedeutet so viel wie „über etwas nachdenken“, „sinnen“, oder sogar „sich vorbereiten“. Mit grübeln hat die Meditation jedoch wenig zu tun. Tatsächlich strebt die klassische Meditation das genaue Gegenteil an: sich vom unendlichen Gedankenstrom, der nahezu permanent durch unseren Geist fließt, zu befreien. Loszulassen und abzuschalten. Dazu wird die eigene Konzentration auf etwas Sächliches – häufig ist es der eigene Atem – fokussiert, um sich für den Zeitraum der Meditation von allen psychischen Lasten zu befreien.

So funktionieren einfache Meditationsübungen für Anfänger

Wenn Sie es noch nie versucht haben, könnten Sie es befremdlich finden – das Sitzen und Nichtstun. Doch jeder sollte der Meditation wenigstens eine Chance geben. Warum nicht einmal versuchen, den Geist von Ballast zu befreien? Und so geht es:

  • Finden Sie ein Zeitfenster, in dem Sie keine Termine haben.
  • Suchen Sie sich einen ruhigen Platz, an dem niemand Sie stört.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Kleidung Sie nicht einengt.
  • Suchen Sie sich eine bequeme Sitzgelegenheit – Stuhl, Kissen, weicher Teppich …
  • Stellen Sie Handy und Telefon lautlos; ggf. ebenso die Klingel.
  • Stellen Sie einen Wecker auf zehn Minuten; diese Zeit wird für Anfänger empfohlen.
  • Setzen Sie sich nun in entspannter Haltung hin: Rücken gerade, Hände in den Schoß oder auf die Knie und das Kinn leicht gesenkt.
  • Schließen Sie die Augen.
  • Atmen Sie noch einmal tief ein und wieder aus.
  • Konzentrieren Sie sich nun auf Ihren Atem, visualisieren Sie die Atemluft, die aus Ihnen heraus und wieder in Sie hineinströmt.
  • Richten Sie die Konzentration für zehn Minuten ausschließlich auf Ihre Atmung. Meditieren Sie schon etwas länger, können Sie Ihre Meditationszeit auch verlängern, ganz nach Ihrem Geschmack.

Dass es anfangs nicht leicht ist, alle anderen Gedanken auszublenden, ist selbstverständlich. Sie haben viel zu tun und sollen nun einfach nur sitzen und sich auf Ihren Atem konzentrieren. Dabei könnten Sie doch so vieles andere erledigen … Tatsächlich ist es aber lohnenswert, sich diese Zeit zu nehmen.

Tägliche Meditation – der Weg zu einem entspannteren Lebensrhythmus

Die Grundidee einer Meditation ist, den Geist vom Alltag zu befreien. Stress, Ärger, Sorgen, Ängste und Nöte für den Moment von sich zu stoßen und einmal ein unbelasteter Mensch zu sein. Natürlich sind zehn Minuten Meditation nicht ausreichend, um Ihr Leben vollständig neu aufzurollen. Meditationen sollten täglich wiederholt werden; gern auch länger als zehn Minuten. Mit jeder Meditation lernen Sie, tiefer in diese Phase der Einkehr einzudringen. Sie lernen zu entspannen und loszulassen. So reduziert sich der Stress nicht nur für zehn Minuten, die Entschleunigung macht sich auch langfristig bemerkbar. Quälende Gedanken können Ihnen deutlich weniger zusetzen und ein hektischer Alltag führt zu geringeren Belastungen. Nehmen Sie sich Ihre persönliche Auszeit und finden Sie Ruhe in einer Meditation.

Der individuelle Meditationsplatz

Wer mit der Meditation beginnt, sollte nicht nur regelmäßige Zeiten, sondern auch einen festen Platz für diese Übungen wählen. Dabei ist es sinnvoll, sich ein positives Ambiente zu schaffen, in dem Sie sich behaglich, wohl und sicher fühlen. Das kann eine Ecke in einem Raum sein, die Sie für Ihren täglichen Moment umgestalten; aber auch eine mobile Meditationsstation ist möglich. Sie brauchen keine Räucherstäbchen oder Windspiele, um zu meditieren, doch wenn Ihnen beides hilft, binden Sie es in Ihre Meditationen mit ein. Empfohlen wird, den Platz für eine Meditation eher schlicht zu gestalten, um dem Geist wenig Ablenkung zu bieten – doch am Ende entscheiden Sie, wo und wie Sie sich am wohlsten fühlen.

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