#Sarahs Handy wird gestohlen

Eines Tages verlor Sarah Jacobsson Purewal ihr Smartphone am College. An sich keine große Sache, hatten die Eltern das Telefon schließlich versichern lassen. Sarah musste also nur eineinhalb Wochen warten, bis sie ein Ersatz-Handy erhalten würde. Doch schnell realisierte die Kalifornierin, dass der Smartphone-Verlust einige Schwierigkeiten im Alltag mit sich bringt. 

#Abgeschnitten von der Außenwelt

Das offensichtlichste Problem, das sich aus dem Smartphone-Verzicht ergab: Man kann niemanden anrufen. Selbst, wenn man sich ein Handy ausleihen würde – wer von uns erinnert sich schon aus dem Kopf an alle Nummern der Freunde? Und auch sonst können wir unsere sozialen Kontakte nicht mehr so intensiv pflegen, denn auf WhatsApp und SMS müssen wir ebenfalls verzichten. Ohne Smartphone auszukommen, hat jedoch auch einige Vorteile.

#Weniger Ablenkung, mehr Leben

Beim Arbeiten suchen wir unterbewusst stets nach Dingen, die uns vom Arbeiten ablenken: Insbesondere das Smartphone ist uns dabei ein treuer Helfer. Wer jedoch keine Nachrichten checken kann, muss sich gezwungenermaßen auf das Wesentliche konzentrieren. Nicht das Schlechteste, um produktiv zu sein.

Im Privatleben nimmt man ohne Smartphone auch mal wieder das gute alte Buch in die Hand, man fährt sicherer Auto und nachts schläft man besser, weil man nicht permanent auf den Bildschirm starrt, in der Hoffnung, die wichtigste Nachricht aller Zeiten zu bekommen. Am Ende empfand Sarah die eineinhalb Wochen ohne Smartphone also als gar nicht so schlimm – ihr Handy hat sie heute aber trotzdem wieder.

Angeber-Fact: Ein Leben ohne Smartphone? Laut einer Befragung können sich das immerhin 54 Prozent vorstellen.