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Muskeltraining mal anders

EMS heißt übersetzt Elektrische Muskelstimulation. Und das ist auch genau das, was beim EMS-Training passiert: Während der Kraftübungen bekommen Sportler Stromstöße verpasst. Doch nicht um sie zu quälen, sondern um mit wenig Zeitaufwand Muskeln aufzubauen. Gerade für Menschen mit Problemen an Rücken oder Knien ist dies eine schonende Möglichkeit, zu trainieren. Auch die Figur soll durch EMS gestrafft werden. Und das Beste daran: Das effektive Training, das individuell angepasst wird, ist extrem kurz. Umziehen mit eingerechnet verbringen die Trainierenden nur etwa 25 Minuten im Studio.

Elektrische Impulse trainieren

Dass ein EMS-Training anders abläuft als das normale Workout, merkt ihr schon daran, dass ihr in eine Art feuchten Neoprenanzug gesteckt werdet. Anschließend werden Elektroden auf Armen, Rücken, Brust und Bauch befestigt. So erhält der Körper elektrische Impulse, die die Muskeln dazu anregen, sich zusammenzuziehen. Laut Carsten Pachnicke, Geschäftsführer des Hamburger Studios „25Minutes“, können 80 Prozent der Muskelfasern mit diesem EMS-Training erreicht werden. Das verriet er im Gespräch mit „Brigitte“. Bei einem normalen Krafttraining seien es nur 50 Prozent.

Angeber-Fact: Ursprünglich stammt der Muskelaufbau durch Stromimpulse aus der medizinischen Rehabilitation. Patienten konnten so nach Verletzungen oder Operationen wieder ihre Muskeln aufbauen.

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