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Schwimmtechnik: Richtig kraulen und Brustschwimmen

Die richtige Schwimmtechnik kann im Ernstfall Leben retten. Trotzdem hapert es oft genau daran. Bevor Sie sich also beim Badeurlaub in die Fluten stürzen, sollten Sie Ihre Kenntnisse in puncto Kraulen und Brustschwimmen ein wenig auffrischen. Übungen und Tipps hier, im SAT.1 Ratgeber.

23.08.2013 10:00 | 5:48 Min | © Sat.1

Die richtige Schwimmtechnik: Grundlegendes

Beim Schwimmen haben viele Erwachsene noch Nachholbedarf. Sie können sich zwar über Wasser halten, das „Wie“ scheint vielen aber nicht so wichtig. Ein Grund für falsche oder suboptimale Arm- und Beinbewegungen ist vermutlich die fehlende Übung. Denn statt nach einem Trainingsplan zu schwimmen und die Fähigkeiten zu verbessern, gehen viele Betroffene in Spaßbädern planschen. Beim Urlaub am Meer oder im Freibad fehlt dann die richtige Schwimmtechnik: Oft überschätzen sich Freizeitschwimmer in diesen Situationen. Dabei gibt es vielerorts ausreichend Möglichkeiten, schwimmen zu lernen – auch für Menschen über 18 Jahren. Regelmäßiges Training hält außerdem fit.

Unterschiedliche Schwimmtechniken: Kraulen, Brust und Co.

Jedes Kind weiß, dass es unterschiedliche Fortbewegungsmöglichkeiten im Wasser gibt: Kraul, Brust und Rücken sind die bekanntesten. Aber nicht jede Technik ist gleich einfach. Beim Brustschwimmen müssen Sie sich nur einen Frosch vorstellen und dessen Bewegungen mit Armen und Beinen nachahmen. Hier kommt es auf eine simultane Vor-Rück-Bewegung an.

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Brustschwimmen ist die einfachste Schwimmtechnik: Dafür die geschlossenen Hände gleichzeitig nach vorn schieben und mit den Beinen eine Frosch-Bewegung nachahmen. © frinz - Fotolia

Kraulen ist schon schwieriger. Während Sie mit den gestreckten Beinen schnell auf- und abpaddeln, gehen die Arme dabei abwechselnd vor den Kopf. Die Atmung ist ebenfalls entscheidend: Bei jedem zweiten oder dritten Zug legen Sie den Kopf zur Seite und atmen ein. Den Rest der Zeit bleibt der Kopf unter Wasser. Hier kräftig ausatmen, damit Sie anschließend wieder Luftholen können.

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So kraulen Sie richtig: Ein Arm ist immer im Wasser, der andere über der Wasseroberfläche. Atmen müssen Sie dabei seitlich. © eyeQ - Fotolia

Wer gut im Training ist, kann natürlich auch Rückenschwimmen und Delphin ausprobieren, das sind jedoch keine Schwimmtechniken für Anfänger, da sie einige Übung und Übungen erfordern. Für die Rückentechnik kraulen Sie einfach andersherum als beim gewöhnlichen Kraul, wobei die Arme gerade bleiben und nicht angewinkelt werden. Für den Delphin kraulen Sie mit beiden Armen gleichzeitig vorn und bewegen Oberkörper, Rumpf und Beine in Wellen, ähnlich wie ein springender Delphin. Nicht ganz einfach, aber alles eine Frage des Trainings.

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So fühlen Sie sich wie ein Delphin im Wasser. Die Schwimmtechnik wird auch „Schmetterling“ genannt, weil die Arme hier wie Flügel ausgebreitet werden. © yanlev - Fotolia

Wichtige Hinweise rund um die richtige Schwimmtechnik

Vor und während des Schwimmens gelten ein paar Regeln, die das Erlebnis im kühlen Nass sicher machen. Klettern die Temperaturen über 30 Grad, sollten Sie sich beispielsweise zuerst abkühlen, bevor Sie in die Fluten springen. Sie beugen damit einem Kreislaufkollaps vor. Neigen Sie auch außerhalb des Wassers zu Krämpfen, sollten Sie vor dem Schwimmen zusätzlich etwas Magnesium zu sich nehmen und die Muskeln dehnen. Für die richtige Schwimmtechnik achten Sie schließlich darauf, Ihren Rücken und Nacken in einer durchgehend geraden Linie zu halten.

Tipps für brenzlige Situationen

Eine solide Schwimmtechnik bekommen Sie nur, wenn Sie regelmäßig üben. Kommt es dennoch zu einer brenzligen Situation im Wasser, heißt das oberste Gebot: Ruhe bewahren! Bei einem Krampf in den Beinen können Sie etwa auf dem Rücken weiter schwimmen, so entlasten Sie Ihren Körper. Sind Sie sich unsicher, wie es um Ihre eigene Schwimmtechnik bestellt ist, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Kenntnisse in einem entsprechenden Kurs unter Anleitung eines Profis aufzufrischen.

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