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#Außergewöhnliches Gehör

Ihre Ohren sind zwar nur als winzige Öffnungen auf dem Kopf zu erkennen, trotzdem verfügen Haie über einen außerordentlich guten Gehörsinn. Das liegt vor allem daran, dass die Tiere niederfrequente Schwingungen wahrnehmen. So können einige Haiarten ihre Beute sogar über einer Distanz von bis zu 600 Metern genau orten.

#Sind Haie wirklich Menschenkiller?

Haie gelten landläufig als eine echte Gefahr für den Menschen. Die Realität sieht jedoch anders aus: Wegen unseres vergleichsweise geringen Fettanteils fallen wir nämlich nicht ins Beuteschema der Tiere. Zu Angriffen kommt es in der Regel nur, wenn – zum Beispiel aufgrund einer Wunde – menschliches Blut ins Wasser gelangt oder Haie Surfbretter mit Beutetieren verwechseln. Aktiv jagen die Meeresbewohner Menschen jedoch nicht.

#Ein echtes Urzeit-Monster

Der Kiefer des Megalodon ist so groß wie zwei kleine Kinder, seine Zähne etwa viermal größer als die des Weißen Hais. Aber keine Sorge, der Megalodon ist eine Hai-Gattung, die vor 25 bis 10 Millionen Jahren lebte und inzwischen längst ausgestorben ist.

#Haut als gefährliche Waffe

Von außen betrachtet sieht die Haut des Hais aalglatt aus, in Wirklichkeit ist sie jedoch so rau, dass sich Menschen an ihr leicht schneiden können. Die meisten Verletzungen, die von Haien verursacht werden, entstehen also nicht durch die messerscharfen Zähne der Tiere, sondern durch die Hai-Haut.

#Die erschreckendste Wahrheit über Haie

Jährlich werden etwa 100.000 Millionen Haie beim Fischfang, dem sogenannten Shark-Finning, getötet – die Dunkelziffer lässt allerdings vermuten, dass die Zahl sogar weitaus höher liegt. Die gezielte Jagd hat verheerende Folgen für den Hai-Bestand. In den letzten Jahren ist die Zahl der Fuchshaie um 80 Prozent zurückgegangen, die der Hammerhaie sogar um 89 Prozent. Schon lange gelten sämtliche Hai-Arten daher als vom Aussterben bedroht.

Angeber-Fact: Menschenkiller? Von wegen – eher ist Gegenteiliges der Fall! Auf zwei Millionen getötete Haie kommt ein Mensch, der in Folge eines Hai-Angriffs stirbt. Statistisch gesehen ist es demnach sogar wahrscheinlicher, durch eine heruntergefallene Kokosnuss als durch einen Haifisch ums Leben zu kommen.