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#Eine traurige Entdeckung

Kurz vor Weihnachten sah der kleine Alex aus Kalifornien einen Obdachlosen unter einer Brücke schlafen. Dieses Bild ging dem Knaben offenbar nicht mehr aus dem Kopf. „Er hatte einen Haufen Fragen“, berichtet seine Mutter Machelle Hovater dem Lokalsender „KBAK“. Ihr Sohn wollte wissen, was der Mann isst und wie er sich warmhält. Als er erfuhr, dass der Obdachlose sehr wahrscheinlich keinen warmen Schlafplatz hat, entschloss er sich, zu helfen. „Ich wollte ihm etwas zu essen, Wasser und eine warme Jacke geben“, erklärt der junge Wohltäter.

#Der Geist von Weihnachten                                         

Am liebsten hätte er alle Obdachlosen der Stadt mit einem Care-Paket versorgt. Doch auch die Eltern von Alex sind nicht besonders reich. Die Mutter erklärte dem Sechsjährigen daher, dass sie nur viele Jacken und Sachen besorgen könnten, wenn die Familie dieses Jahr auf Weihnachtsgeschenke  verzichtet. Alex überlegte keine Sekunde und stimmte dem Plan sofort zu.

#Hilfspakete statt Geschenke

Daraufhin machten sich Mutter und Sohn an die Arbeit: Sie fertigten acht Pakete an, die Snacks, Wasser und jeweils eine warme Jacke enthielten, und verteilten diese an Obdachlose in ihrem Ort. Machelle Hovater filmte Alex bei der Übergabe der Geschenke und lud das Video bei YouTube hoch, in der Hoffnung, dass ihr Engagement andere Menschen zu ähnlichen Aktionen inspiriert.

Angeber-Fact: Bei den Deutschen findet bereits ein Umdenken statt. Laut einer Umfrage von Statista planen die Bundesbürger dieses Jahr 247 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Noch immer ein Haufen Geld, aber immerhin vier Prozent weniger als 2014. Die sinkenden Ausgaben begründeten die Befragten damit, dass sie mehr für wohltätige Zwecke spenden wollen.