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Kleider machen Haltung

Jogginghosen-Verbot in der Schule? Rektorin kämpft gegen Schlabberlook

Bequeme Kleidung? Hat in der Schule nichts zu suchen, zumindest, wenn sie nicht ordentlich ausschaut. Eine Rektorin will Schülern verbieten, Jogginghosen im Unterricht zu tragen. Warum, erfahrt ihr hier.  

11.11.2015 11:28 Uhr
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© dpa - picture alliance

#Jogginghosen-Verbot geplant

Bequem, schlabbrig und deswegen gerade für die Schule unangemessen: Das zumindest meint Rektorin Sandra Vöhringer, die mithilfe einer Arbeitsgruppe nun ein Verbot der Jogginghose an der Glemstalschule im schwäbischen Schwieberdingen verordnen will. Für sie sei Kleidung nicht nur modisches Accessoire, sondern habe auch etwas mit Haltung zu tun. Zum Praktikum würde ja auch niemand in Jogginghosen aufkreuzen, so die Argumentation von Vöhringer.

#Schulleiterin hofft auf Unterstützung der Eltern

Es gäbe seitens der Eltern bereits positive Signale, die Jogginghose von der Schule zu verbannen. Generell stehe auch die Einführung einer für die Schule angemessenen Kleiderordnung zur Diskussion. Somit könnten bauchfreie Shirts, Hot-Pants und andere sexy Outfits in Klassenzimmern schon bald der Vergangenheit angehören.

Angeber-Fact: 2000 wurde in einer Haupt- und Realschule in Hamburg-Sinstorf erstmals an einer staatlichen Schule in Deutschland eine einheitliche Kleidung eingeführt. 

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