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Der Preis ist heiß

Zunächst das Offensichtliche: Der Preis des Lidl-Geräts spricht für sich. Während eingefleischte Thermomix®-Fans für das Original über 1.000 Euro blechen müssen, bietet der Discounter seinen Monsieur Cuisine ab Dezember im Online-Shop für lediglich 199 Euro an. Zum Preis von einem Thermomix® könnt ihr also fast die ganze Familie mit einem Küchengerät von Lidl ausstatten.

Kochleistung

Stiftung Warentest hat den Thermomix® gegen das Billigmodell von Lidl antreten lassen. Der gravierende Unterschied: Während das Markengerät die Rezepte auf einem Display anzeigt und so durch das Kochen führt, müssen Besitzer des Lidl-Geräts die Zutaten in einem Rezeptbuch nachschlagen und können diese zudem auch nicht mit der Küchenmaschine abwiegen. Für den Test kochten die Redakteure mit den Geräten einen italienischen Eintopf. Das Lidl-Modell hatte beim Ergebnis zwar die Nase vorne, das Gemüse musste hier jedoch zum Teil per Hand geschnitten werden.

Sauber machen

Während beim Thermomix® nahezu alle Teile in den Geschirrspüler dürfen, müsst ihr bei Monsieur Cuisine unter anderem den Topf von Hand abspülen.

Qualität

Auf Verschleißerscheinungen bei regelmäßiger Nutzung hat Stiftung Warentest die Geräte zwar nicht geprüft. Der Kurztest habe jedoch gezeigt, dass der Thermomix® insbesondere bei seinem Zubehör in Sachen Qualität die Nase vorne hat.

Angeber-Fact: Egal, ob Thermomix® oder Monsieur Cuisine – wer beim Kochen auf die technischen Helfer setzt, sollte keine empfindlichen Ohren haben. Das Gerät von Vorwerk lässt es mit 91 Dezibel ordentlich krachen, die Alternative von Lidl war im Test wenigstens etwas leiser.