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Nach Fünfer und Zehner

Neuer 20-Euro-Schein: Das müsst ihr zu den Banknoten wissen

Im Mai 2013 kam der neue Fünfer, im September 2014 der neue Zehner und seit gestern ist auch der neue 20-Euro-Schein im Umlauf. 4,3 Milliarden Exemplare der Banknote sollen schrittweise unters Volk gebracht werden. Doch was kann der neue Zwanziger eigentlich im Vergleich zu seinem Vorgänger?

26.11.2015 11:42 Uhr
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© dpa - picture alliance

#Neues Hologramm

Der neue 20-Euro-Schein verspricht nicht nur ansehnlicher zu sein, man soll ihn auch schwerer fälschen können. Wie? Durch ein Hologramm, das im Sichtfenster auf der Vorderseite rechts enthalten ist. Hält man die Banknote gegen das Licht, wird das Fenster durchsichtig und es erscheint ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa.

#Zahl erstrahlt im neuen Glanz

Mehr Sicherheit vor Fälschungen verspricht auch die aufgedruckte 20. Die glänzende Smaragd-Zahl verändert nämlich die Farbe, sobald der Schein geneigt wird. Für den Besitzer der Banknote ein schöner Anblick, Geldfälschern dürfte dieser Effekt jedoch ziemliches Kopfzerbrechen bereiten.

#Mehr Sprachen

Der europäische Gedanke einer Union, in der alle Länder gleichgestellt sind, äußerst sich auch im neuen 20-Euro-Schein. Statt wie zuvor nur in fünf Sprachen ist das Kürzel für die Europäische Zentralbank, EZB, nun in neun Sprachen aufgedruckt.

#Sind die alten Scheine nun nichts mehr wert?

Nein, mit den alten Euro-Banknoten könnte ihr natürlich nach wie vor bezahlen – sie bleiben wie der alte Fünfer und Zehner unbegrenzt gültig. Jedoch werden die bisherigen Scheine im Laufe der Zeit aus dem Geldverkehr gezogen.

Angeber-Fact: Mit der neuen Banknote müssen auch zahlreiche Ticket- und Geldautomaten neu programmiert werden, damit es nicht wie bei der Einführung des Fünf-Euro-Scheins zum totalen Chaos kommt. Damals wurde die Banknote von vielen Softwares nämlich nicht erkannt.

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