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#Ein harter Schlag

Tatsächlich rammte der Hai den US-Amerikaner mit voller Kraft. Eugene Finney berichtete dem Sender CBS Boston: „Irgendetwas traf mich von hinten. Ich wurde noch nie so heftig von etwas getroffen. Das war echt erschütternd. Ich erlitt sofort ein Schleudertrauma.”

#Raus aus dem Wasser, rein ins Krankenhaus

Glücklicherweise konnte sich Eugene ans Ufer retten. Der Aufprall hatte jedoch Wunden hinterlassen: einen riesigen Schnitt auf seinem Rücken sowie zahlreiche kleine Schnitte und Prellungen. Doch was ihm eigentlich Angst machte, war der große Schmerz, den er in seiner Brust verspürte. Also machte er sich sofort auf dem Weg in das nahegelegene Krankenhaus.

#Glück im Unglück

Die Ärzte nahmen die Schmerzen des Mannes ernst und checkten ihn komplett durch. Und neben den Schnitten fanden Sie etwas, mit dem Eugene niemals gerechnet hätte: Krebs in den Nieren. Im ersten Moment eine schockierende Nachricht. Doch glücklicherweise war der Tumor so klein, dass er sofort entfernt werden konnte – ein relativ unkomplizierter Eingriff, sodass sich Eugene nicht einmal einer Strahlen- oder Chemotherapie unterziehen muss.

#Lebensretter Hai

Der Hai hat dem Mann buchstäblich das Leben gerettet. Eugene zeigt sich überglücklich: „Hätte der Hai mich nicht attackiert, würde ich vermutlich niemals von meiner Krebserkrankung erfahren haben. Der Hai sendete mir einen lebensrettenden Impuls. Ich habe das Gefühl, eine zweite Chance bekommen zu haben, die ich definitiv nutzen werde!” 

Angeber-Fact: Die Kombination der Ereignisse, die Eugene an dem Tag erlebte, sprengt viele Statistiken. Erstens: Von einem Hai angegriffen zu werden, ist durchaus unwahrscheinlich. Jährlich werden nur 72 Menschen von den Meeresräubern attackiert. Und auch Nierenkrebs ist eine äußerst seltene Tumorerkrankung. In Deutschland wird sie rund 15.500 Mal diagnostiziert – im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten.